Freitag, 27. April 2018

Rezension - Iron Flowers: Die Rebellinnen von Tracy Banghart



Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.

Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.

Beworben mit für Fans von Selection – doch dem stimme ich nicht zu. 

 
Aus dem Klappentext liest es sich, als würde es um die Wahl der Graces gehen, doch in diesem Buch steckt soviel mehr als unterwürfige Frauen die sich einem Prinzen an den Hals werfen. Es geht um Hoffnung, stark sein und seinen eigenen finden und gehen.
Zum Beginn des Buches erinnerte es mich wirklich bisschen an Selcetion. Wir haben junge Mädchen die um die Gunst des Prinzen buhlen. Serina möchte unbedingt eine Grace des Prinzen werden, denn so kann sie ihrer Familie ein besseres Leben sichern. Sie arbeitet Zielstrebig darauf hin und bekommt auch die Chance sich dem Prinzen vorzustellen. Aber wie es in Büchern gerne der Fall ist, kommt alles anders als man denkt.
Aber kommen wir noch zu Serinas Schwester Nomi. Sie ist die wilde Revoluzerin der beiden. Sie hält nicht viel von der Grace-Wahl und möchte ihr Leben selber bestimmen, aber leider ist es in dieser Welt nicht möglich, denn Frauen haben nichts zusagen. Sie haben zu gehorchen und sich an Regeln zu halten und sie sind den Männern unterstellt.  Nomi lernt heimlich lesen, denn auch das dürfen sie nicht und genau das wird sie in große Schwierigkeiten bringen.

Das Buch konnte mich durch und durch begeistern. Ich fand die Personen. Jede Figur hatte eine ausgeprägte eigene Persönlichkeit. Unter jeder Figur konnte man sich einen Menschen vorstellen und es gibt natürlich auch hier, welche die man mag und welche die man nicht mag. Nomi bleibt sich selbst treu und stand für ihre Überzeugungen ein. Es hat mir besonders gefallen, dass sie sich nicht angepasst hat und immer ihren Weg gegangen ist und alles für ihr Ziel getan hat. Serina hingehen macht eine starke Entwicklung durch. Ich glaube ich hätte diese Entwicklung nicht so geschrieben, denn an einigen Stellen wirkte es zu extrem, vielleicht wäre eine langsamere Entwicklung über mehrere Bücher besser gewesen, aber das tut dem Buch nichts ab und es gefällt mir trotzdem sehr gut.

Das Buch konnte mich an vielen stellen Überraschen und die die eigentliche Handlung, abseits der Gracewahl, hat mich begeistert. Das Buch war für mich immer in einem gleichbleibenden Spannungsbogen, also eher eine Spannungslinie. Es hat durchgehend Spaß gemacht immer weiter und weiter zu lesen.  
Im Vordergrund steht für mich auf jeden Fall die Rehbillion und nicht die Lovestorie wie der Klappentext vermuten lässt. Für mich hätte diese auch ganz weg bleiben können, denn so richtig trägt sie (noch) nicht zur Geschichte bei.
Beide Mädchen erreichen ihr angestrebtes Handlungsziel in diesem Buch, doch die Geschichte ist noch nicht beendet. Ich freue mich auf weitere Teile.

Starke Heldinnen, die für alles an das sie glauben einstehen, spannendes Setting und überraschende Wendungen. Von mir eine klare Empfehlung.
Fans vom ersten Band „Die rote Königin“ werden dieses Buch lieben.

1 Kommentar:
  1. Heyho,

    ich habe das Buch auch schon gelesen und fand es wirklich klasse. Es war nicht alles rund, hatte dafür aber eine gewisse Sogwirkung die dafür sorgt, dass ich unbedingt wissen muss wie es weitergeht. So unterschiedliche Bereiche und Charaktere, die perfekt Harmonieren. ;)

    Liebe Grüße, Toni

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