Samstag, 28. April 2018

Rezenion - Palace of Glass von C. E. Bernard


Stellen Sie sich vor…

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.

Ich wollte dieses Buch so sehr lieben, doch es gibt einfach nicht. Es war nicht schlecht, aber naja… lest selbst was meine Kritikpunkte sind.


Gesehen in Leipzig, den Wünschen in Leipzig und gekauft in Leipzig.
Das Buch hat mich nicht losgelassen und plötzlich war es überall. Der Klappentext – ein Traum. Das Cover – ein Traum. Das wird mein Buch. Vielleicht war es genau diese Erwartungshaltung, durch die das Buch mich bisschen enttäuscht hat. Ich fand das Bewerben mit dem Slogan „Diese hinreißende Trilogie werden die Fans von Sarah J. Maas, Kiera Cass und Erin Watt lieben.“ sehr hoch gegriffen und es stützte meine Erwartung.
So richtig passend fand ich keinen der Vergleiche.

Schon beim Einstieg hatte ich arge Probleme. Ich fühlte mich von Beschreibungen erschlagen und verstand viele auch nicht. Einige Beschreibungen wurden sehr weit ausgearbeitet (zu weit) andere hingegen kamen für mich zu kurz. Im Laufe des Buches erschloss sich mich das meiste, aber einige Fragen bleiben wohl mein Leben lang unbeantwortet, denn selbst mit Zeichnung der Autorin kann ich mir die „Schleppe“ nicht vorstellen, es macht keinen Sinn. Ich habe mich auf dieses Detail aber auch sehr eingeschossen und denke, viele könnten es einfach überlesen und auf sich beruhen lassen. Leider war dies noch nicht alles was mich gestört hat. Ich fand das Buch leider sehr inkonsequent. Zum Beginn wurden Regeln für die Gesellschaft erklärt und wer was auf sich hält hat Diener die alles für einen machen, bis hin zum Füttern. Nun befinden wir uns viel im Könighaus und selbst der König und die Königin machen alles mit den eignen Händen.

Grundsätzlich war die Geschichte ok. Es war alles nicht sonderlich überraschen und einige Tipps gab es im Laufe der Geschichte auch. Wer also Aufmerksam liest, der kommt des Rätsels Lösung schnell nah.
Ich mochte Rea gern. Sie war cool, taff und minimal naiv, was der Geschichte aber gut tat. Mein liebster Charakter war der Blanc. Er ist einfach ne „coole Socke“. Andere Figuren waren für mich bisschen farblos und ich hätte mit bisschen mehr Infos gewünscht.

Ich mag die Idee der Geschichte, ich mag das Setting der Geschichte aber leider hat es für mich bisschen an der Umsetzung gehapert.
Ich werde die Geschichte wohl nicht weiter verfolgen, obwohl die Cover zusammen ja wirklich ein Augenschmaus sind.
 

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