Freitag, 6. April 2018

Let's talk together - Verfilmungen



Moin Moin ihr Lieben,



heute möchte ich mich mal dem undankbaren Thema Verfilmungen widmen.

Warum ich das Thema etwas undankbar finde? Die Antwort findet ihr auch hier im Artikel. 




Der Trend Bücher auf die Leinwand zubringen bricht nicht ab. Einige Floppen und einige kommen aus dem Hype gar nicht wieder raus. 99% der Leute die sich mit Büchern beschäftigen sagen IMMER: Aber das Buch war besser!

Ja natürlich war das Buch besser, man hat sich Personen, Handlungsorte und Zusammenhänge ganz anders vorgestellt. Jeder von uns stellt sich den Inhalt anders vor. Eine Verfilmung ist ja auch immer eine Interpretation des Drehbuchautors und des Regisseurs. Hier haben wir nach dem eigentlichen Autor nun schon drei unterschiedliche Sichtweisen auf ein Buch, dass es so zu Abweichungen von unseren Vorstellungen kommt ist doch klar.Dazu kommen Kullissen und Kostüme....



Ja ich weiß, man kann sich ja auch am Buch orientieren, aber was wir nicht vergessen dürfen ist, dass die Verfilmung eine viel breitere Masse ansprechen muss. Bücher sind leider wirklich ein Nischenmarkt. Alles wird bisschen ausgeschmückt an Stellen die das breite Publikum ansprechen. Selbstverständlich geht auch das nicht immer gut und einige Filme werden auch dementsprechend mit Nichtbeachtung gestraft. Bei manchen Fans finde ich es jedoch bisschen übertrieben wie sie Buch und Film vergleichen. Schon alleine die Komprimierung auf einen Film von knapp zwei Stunden ist für mich beachtlich. Ich möchte nicht entscheiden was es aus einem Buch nicht in den Film schafft.



Bei Harry Potter z.B. finde ich es tatsächlich sehr gut gelöst. Es wurden viele Details beachtet, aber sobald sie die Handlung nicht vorantreiben wurde auf einige liebevolle Elemente verzichtet z.B. BELFER. Süße Idee im Buch, aber es trägt nicht elementar zur Handlung bei. Auch bei Panem fehlt die Evakuierung von Distrikt 12 und die Hütte im Wald, aber eine Info braucht man nicht und die andere wurde eben für einen Film angepasst.



Ich finde es schon immer schön, wenn ein Buch so viel Aufmerksamkeit erregt, dass es überhaupt verfilmt wird und man muss gestehen, dass ein erfolgreiches Buch ja auch für die Produktionsfirmen ein geringeres Risiko sind.



Durch den Wandel vom Film- zum Serientrend gehe ich stark davon aus, dass wir in den nächsten Jahr auch einige Bücher als Serien wiederfinden werden. Natürlich wird dann auch gemeckert, weil dann muss es ja gestreckt werden und das gab es im Buch ja nicht. Wie ihr seht, bin ich eher jemand der Buch und Film gerne getrennt betrachtet.

Jedes Mal wenn ich höre aber im Buch mimimimi möchte ich manchmal der Person gern das Buch um die Ohren haun *lach*

Öffnet euren Horizont, lasst den Film auf euch niederrieseln und genießt es, dass so auch ggf. das Buch neue Fans gewinnt.

Egal wie man es macht, es wird immer gemecker geben. Große Kritiker könnten sich ja auf eine Karriere beim Film vorbereiten und es besser machen ;)


Und einige denken sich jetzt…OMG was ein dämlicher Artikel! Aber der wäre auch als Film nicht besser ;)

1 Kommentar:
  1. Hey,

    ja, ich finde es auch immer schlimm, wenn die Leute sich über Buchverfilmungen aufregen. Sie sind einfach ganz andere Medien und somit nicht mit dem Buch vergleichbar. Während das Buch die Welt im Inneren, also vor allem Gefühle, Gedanken etc. beleuchtet, zeigt ein Film eher das Äußere: Die Handlungen, Taten, Worte,... Allein das ist schon so ein großer Unterschied, finde ich.
    Ich betrachte Buchverfilmungen eigentlich immer getrennt vom Buch. Nur eine Verfilmung hat mir bisher ein Buch madig gemacht: Twilight. Ich war ein großer Fan der Bücher, aber nach den Filmen konnte ich sie einfach nicht mehr lesen.

    Ich bin mal gespannt, welche Bücher uns in Zukunft als Serien überraschen dürfen. :D

    Liebe Grüße
    Denise (Seele's Welt)

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