Samstag, 9. September 2017

Rezension : Schicksalsbringer von Stefanie Hasse


Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ...

Diese Rezension fällt mir ein bisschen schwer.

Ich liebe die Bücher von Stefanie Hasse und habe die meisten auch schon gelesen. Schicksalsbringer jedoch war für mich ganz anders als alles was Steffi vorher gemacht hat und das meine ich nicht im positiven Sinne.

Das Buch beginnt damit, dass die Protagonistin Kiera als Kind eine Münze bekommt. Jahre später findet sie die bei einem Umzug wieder. Sie verbrennt sich an der Münze und von dem Moment an verändert sich alles...Bzw sollte es das....

Kiera kann nun das Schicksal von einigen Menschen verändern. Sie stellt es fest in dem die Schulzicke dicke Pickel bekommt und ihr ein schüchterner Freund zum Vollarsch mutiert. Diese Idee fand ich süß es spielt das klassische Mädchen wieder. Jeder von uns hat sich sicher schon einmal gewünscht, dass einem der Mädchen die gemein sind etwas "schlimmes" passiert. Natürlich tauchen gleichzeitig 2 super heiße neue Jungs an der Schule auf. Ein weiteres Problem, welches ich mit dem Buch hatte, war das Bandsetting. Vieles drehte sich um die Band von Kiera und ihrem besten Freund Codey. Bandsettings sind leider gar nichts meins.

Die Idee ist fantastisch, das Schicksal zu verändern und somit die Welt finde ich sehr gut. Denn wer sagt man kann es nur in kleinem Rahmen verändern. Leider fehlte mir die Motivation der Protagonistin überhaupt irgendwas mit ihrer tollen Gabe zu machen. Es gibt kein Ziel wo Kiera hin will und somit frage ich mich warum das Ganze? Ich habe leider keine Antwort darauf. Der eigentliche Badboy ist weichgespült und lässt sich viel zu schnell einwickeln und Kiera tanzt fröhlich nach seiner Nase sobald er anwesend ist. Dabei wollte sie eine Seite vorher noch etwas ganz anders. Dadurch wirkt sie für mich sehr sprunghaft und das Buch verliert an Linie, die sowieso schon eher schwach war. Die ganze Hintergrundidee rund um Fortuna und ihre Söhne finde ich fantastisch, denn die 3 Jungs verkörpern das Gute, das Böse und den Zufall, wobei der Zufall verschwunden ist.

Natürlich war nicht alles schlecht. Stefanie Hasse überzeugt wieder mit einem tollen Schreibstil der sich flüssig und leicht lesen lässt und so flog ich durch die Seiten. Leider fehlte mir auch ein Spannungsbogen. Das Buch "pütschert"so vor sich hin und ganz am Ende kommt Licht ins Dunkel.

Schicksalsbringer ist ein Buch, wo ich wahrscheinlich schon aus der Zielgruppe herausgewachsen Für junge Mädchen, die auch eher der Zielgruppe entsprechen ist das Buch sicher geeignet. Zuviel Liebe und zu wenig Handlung haben das Buch für mich langweilig und uninteressant gemacht. Ob ich zu Band 2 greifen werde weiß ich noch nicht, da warte ich erst mal auf die Meinung von anderen.





1 Kommentar:
  1. Hey meine Liebe,

    ich mochte das Buch auch sehr gerne, wobei ich deine Einschätzung durchaus teilen muss. Die Zielgruppe ist definitiv für die jüngeren angesetzt und dafür auch ein wirklich tolles Buch. Es überzeugt auf alle Fälle mit süßen Charakteren und einer interessanten Grundidee. :)

    Liebe Grüße, Ruby

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