Dienstag, 4. Juli 2017

Let's talk together - Bücher von befreundeten Autoren

Hallo ihr Lieben,
schön, dass ihr wieder zum gemeinsamen Quatschen und diskutieren hier seid.
Heute möchte ich mich dem Thema "Bücher von befreundeten Autoren" widmen.


In meiner Zeit als Blogger habe ich einige wundervolle Menschen kennengelernt. Neben einer Vielzahl von Bloggern auch sehr viele Autoren. Früher waren Autoren für mich wie Rockstars. Sie waren irgendwie unnahbar und so fern. Die sozialen Medien haben diese Distanz genommen und viele Autoren sind fast zum Anfassen nah. Ich relativ zum Beginn meines Blogs den Kontakt zu den Autoren gesucht, weil ich das Schreiben eines Buches unglaublich spannend fand und es mir bis heute ein Mysterium ist, wie Autoren es schaffen en ganzes Buch zu schreiben und den schweren Weg zur Veröffentlichung gehen. Ich versuche mich schon so lange und habe leider nicht das Durchhaltevermögen. Aber darum soll es gar nicht gehen.

Einige der Autoren die ich auf meinem Weg kennengelernt habe sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich habe bei vielen die Steigerung ihre Arbeit miterleben dürfen und einige haben noch großes vor sich, da bin ich mir ganz sicher. Ich liebe die Nähe zu den Autoren und ich finde es super, dass einige richtig Wert auf meine Meinung in Hinblick auf Trends und Zielgruppe legen. Es ist ein tolles Gefühl geschätzt zu werden, das kennt glaube ich jeder von uns.
Ich versuche den Autoren auch soviel ich kann zurückzugeben. Ich unterstütze sie gern und gebe mir wirklich mühe allen gerecht zu werden.

Jedoch habe ich immer ein flaues Gefühl im Magen, wenn ich ein Buch eines befreundeten Autors in die Hand nehme. Was ist, wenn es mir einfach nicht gefällt? Wenn es vielleicht einfach nicht der richtige Zeitpunkt für dieses Buch ist weil ich ein Buch dieser Art ist weil ich gerade 5 solcher Bücher gelesen habe? Was mache ich dann? Wie sage ich es dem Autor ohne ihn zu verletzten?

Diese Gedanken bereiten mir manchmal echt Bauchweh. Einige denken jetzt vielleicht "Ach ist doch egal solange du es begründen kann ist doch gut" - aber es ist nicht gut. Ich habe schon bei einigen gesehen wie Freundschaften zwischen Blogger und Autor kaputt gegangen sind durch Nichtgefallen des Buches. Auch ich habe das schon erleben müssen. Gerade weil mich das schon verletzt hat, ist die Angst immer präsent. Ich traue mich kaum an die Bücher ran und schiebe es oft vor mich her.
Einige Autoren sind da auch sicher entspannter, immerhin kann einem nicht jedes Buch gefallen. Besonders schwer fällt es mir übrigens bei Debüts. Das erste eigene Buch muss ein so tolles berauschendes Gefühl sein und dann sagt dir jemand es ist schlecht, es tut schon weh wenn Fremde sowas sagen aber wenn ein Freund sowas sagt muss es noch 100 mal mehr verletzen.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich gar nicht alle Bücher von befreundeten Autoren lesen kann, selbst wenn ich nur noch diese lesen würde, wäre ich 100 Jahre beschäftigt (naja nur wenn sie weiter fleißig schreiben). Auch das tut mir immer irgendwie Leid, weil vielleicht verpasse ich so die tollsten Geschichten und könnte einem Autor durch meine Begeisterung eine große Freude machen.
Es gibt aber auch eine andere Seite.

Es gibt so viele Autoren und nicht mit jedem versteht man sich gut. Von Autoren die mir irgendwie unsympathisch sind lese ich aus Trotz kein Buch. Das Buch kann mich noch so ansprechen, ich würde es nicht lesen.


Wie steht ihr zu dem Thema?
Lest ihr viele Bücher von befreundeten Autoren? Sagt ihr dann auch eure ehrliche Meinung? Habt ihr vielleicht sogar ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht?

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