Freitag, 16. Juni 2017

Rezension: I hate you, Honey von Emma Smith

Macho-Quarterback versus Mathe-Genie. Feuer trifft auf Wasser.
Blake hasst Amber. Amber hasst Blake. Diese Tatsache ist jedem auf dem Berkeley-College bekannt. Die Diskussionen und Machtkämpfe der beiden sind schon beinahe legendär auf dem Campus. Ihre Sicht- und Lebensweisen sind einfach zu verschieden. Denken Amber und Blake. Denken ihre Freunde. Aber dann passiert es. Bei einer Party hilft ausgerechnet Blake Amber aus der Patsche. Der Student, den Amber seit Beginn ihres Studiums am liebsten als Leiche irgendwo verbuddelt sehen wollte. Und Blake wäre nun mal nicht Blake, wenn er für seine gute Tat nicht entlohnt werden möchte. Amber denkt nicht mal daran und hält ihm vor allen Studenten eine Predigt, die Blake so beeindruckt, dass sich plötzlich etwas in ihm ändert. Blake Michaels, der Typ, der kein Mädchen ein zweites Mal anruft, kämpft plötzlich um eines. Leider hat er sich dafür ausgerechnet die Einzige ausgesucht, die keinerlei Interesse daran hat, überhaupt von ihm angerufen zu werden. Ein Zerrspiel der Gefühle beginnt … mit überraschendem Ausgang.

Kann ein Badboy zu einem Goodboy werden?
In "I hate you, Honey" von Emma Smith haben wir eine typische braves Mädchen trifft auf einen heißen Sportler der einfach nur Oberflächlich und mit jedem Mädchen schläft das es will. Amber ist die typische strebsamme Studentin. Sie ist Klug und freundlich. Eine ganz besondere Eigenschaft hat sie jedoch, sie setzt sich für andere ein die gemobbt werden. Amber hat keine Angst sich den beliebten Sportlern entgegen zu stellen und die weniger starken zu schützen. 
Blake ist der genannte Sportler, Football ist sein Leben und Frauen. Sein Frauenverschleiß ist hoch aber er lässt sich nie auf eine ein, dass Amber sich traut sich ihm gegenüber zu stellen beeindruckt ihn schon. Immer wieder geraten die beiden aneinander doch eine gewisse Faszination und auch eine gewisse Spannung zwischen den beiden besteht. Als Blake Amber auf einer Party in Schutz nimmt und sie ihn anschließend vor allen bloßstellt ist Blakes Neugierde stärker den je geweckt und er versucht Amber für sich zu gewinnen. 
Die Hauptfiguren sind in erster linie Stereotypen. Doch beim genaueren hinsehen entdeckt man tolle Eigenschaften, besonders bei Amber. Amber ist stark und setzt sich für andere ein. Diese Eigenschaft sollten wirklich mehr Protagonisten an den Tag legen. Das Thema Mobbing ist wichtig und es ist auch wichtig sich dem entgegen zu stellen. Diese Botschaft macht das Buch zu etwas besonderem. Blake ist stark, sexy und geplagt voller Selbstzweifel. Er entwickelt sich im Buch stark weiter während Amber die meiste Zeit sich selbst treu bleibt. 
Ein Buch ohne Nebenfiguren währe ja langweilig und dieses Buch bringt gleich einen ganzen Haufen fantastischer Nebenfiguren mit. Jill die beste Freundin von Amber und Nick und Winter die Mitbewohner und Teamkameraden von Blacke. Alle Figuren wirkten sehr echt und Winter ist ein "Kotzbrocken" aber auch die gehören zu einem Buch dazu. 

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Amber und Blake geschrieben, so ist man sehr nah am Geschehen und bekommt die Entwicklung und den Wandel der Gefühle Hautnahm mit. Mir persönlich gefällt dies ja nicht so gut. Die Kapitel sind sehr kurz und durch den Wechsel der Sichten wurde ich manchmal leicht verwirrt. Der Schreibstil war jedoch sehr locker und es entstand schnell ein sog und ich konnte mich dem Buch nicht mehr entziehen. 
 
Mich konnte "I hate you, Honey" von Emma Smith überzeugen. Es war sehr unterhaltend auch, wenn die Geschichte sehr vorhersehbar war. Amber und Blake haben mir schöne Stunden bereitet und Ambers Schlagfertigkeit war sehr erfrischend. 

Fans der Paper-Reihe und der Off-Campus Reihe kommen hier ganz auf ihre Kosten.

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