Sonntag, 28. Mai 2017

Rezension - Ich wollte nur, dass du noch weißt

Verlag:    Loewe
Preis:      14,95 € (HC), 11,99€ (Ebook)
Formate: Hardcover und Ebook
Alter:      ab 14 Jahre
Seiten:    192 Seiten
Erscheinungstermin: 13. Febraur 2017


Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?

Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem einzigartigen Geschenkbuch vereint. Die liebevollen Illustrationen, das wunderschöne Handlettering und die zutiefst bewegenden Worte machen diese Sammlung zu einem ganz besonderen Jugendbuch, das lange im Gedächtnis bleiben wird.

In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken.
 


Zunächst möchte ich mich beim Loewe Verlag bedanken für dieses wunderschöne Buch. Es kam als Geschenk mit einer Taschen, Postkarten und mit Taschentüchern und schon nach dem ersten Aufschlagen habe ich die Taschentücher gebraucht. 

 Ich wollte nur, dass du noch weißt ist ein wunderschönes Buch und ich finde es eignet sich perfekt zum Verschenken. Die besondere Aufmachung durch Handlettering machen das Buch noch individueller. Jeder Brief wurde anders gestaltet und immer passend zum Inhalt. 
Das Buch ist in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt so z.B. unerwiderte Liebe, Familie, Umwelt, Freundschaft, erste Liebe...
Ich denke jeder findet sich irgendwo in diesem Buch wieder. 

Es bringt einen auch echt zum Nachdenken. Ungesagte Worte sollten vielleicht doch lieber an den Empfänger raus und so Probleme aus der Welt schaffen und wir müssten sie nicht in uns hinein fressen. 

Ich bin ja eher der Kandidat, der es in sich rein frisst und sich alleine drüber ärgert. Ich denke ich sollte das mal ändern. 

Ich habe wirklich fast das ganze Buch durchgehend geweint. Es war so emotional. Ich habe auch nicht vorne begonnen sondern mitten drin und habe gleich meinen persönlichen wunden Punkt getroffen und wenn man erst mal aufgewühlt ist, dann ist es ja meisten eh vorbei. 
Soviel Emotionen bin ich von mir gar nicht gewohnt und mein Freund auch nicht, der war schon bisschen entsetzt. 
Ich konnte es auch nicht aus der Hand legen ich habe mich diesem Buch ganz hingegeben und war fix und fertig aber auf eine schöne Art. Denn schon alleine durch das Lesen von diesem Buch sind mir viele Lasten von den Schultern gefallen. 

Also wenn ihr mal ein Buch verschenken wollt, oder ein Geschenk sucht für jemanden der alles hat, dann ist "Ich wollte nur, dass du noch weißt" genau das Richtige.


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