Sonntag, 6. November 2016

Rezension - Harry Potter und das verwunschene Kind von J.K: Rowling, John Tiffany und Jack Throne

Verlag:       Carlsen Verlag
Format:      Hardcover
Preis:         HC 19,99, EBook
Seiten:       366 Seiten
Erscheinungtermin 24.09.2016


Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück!
Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere.
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.
Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will.
Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Diese Rezension wird etwas anders.
Ich werde vorweg schon mal sagen, dass ich keine Kronen für dieses Buch vergeben werde. Warum? Das erfahrt ihr am Ende.


Was ein Traum. Ein neues Harry Potter „Buch“!
Ja es ist bisschen was anderes als die Romane die wir von Teil 1-7 kennen, ich finde es jedoch schön, dass Harry Potter Fans auf der ganzen Welt so die Möglichkeit gegeben wird, erneut in die Geschichte einzutauchen ohne nach London fliegen zu müssen.

Das Cover ist sehr Harry Potter untypisch und ist an das Design des Theaters angepasst. Schon das lässt darauf schließen das uns was anderes erwartet. J.K: Rowling hat dieses Skript nicht alleine verfasst. Tatkräftigt wurde sie von John Tiffany und Jack Throne unterstützt.

Die Grundidee der Geschichte finde ich super. Harry der mit sich und seiner Vergangenheit klar kommen muss und Harrys Sohn, welcher es als sein Erbe nicht leicht hat. Das Buch beginnt dort wo alles im Epilog, des siebten Bandes, aufgehört hat. Auf dem Gleis 9 ¾.

Während des Lesens musste ich mir oft in den Kopf zurück rufen, dass es ja ein Theaterstück ist. Daher sind die Schauplätze relativ beschränk und einfach gehalten. Mit viel Vorstellungskraft schafft man es, trotzdem das Buch im Dialog geschrieben ist, sich alles sehr bildlich vorzustellen. Ich konnte förmlich das Essen in der großen Halle riechen und haben den Wind unten am See gespürt ;-)


Mir hat das Buch alles in allem gut gefallen. Jedoch möchte ich es gar nicht mit den anderen Harry Potter Büchern vergleichen und auch nicht mit anderen Büchern. Es ist durch die Form des Skriptes halt anders und eine Bewertung ob einem dieses gefällt oder nicht ist zu individuell, als dass ich es bewerten möchte.

Mir hat es spaß gemacht alte Freunde zutreffen und zu sehen wie sich ihr Leben entwickelt hat. Es war ein bisschen wie ein Klassentreffen mit alten Freunden und auch wie ein kleines bisschen nach Hause kommen.


 



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