Sonntag, 30. Oktober 2016

Rezension Black Blade: Die helle Flamme der Magie von Jennifer Estep

Verlag:    Piper / Lesen, was ich will
Preis:      14,99 € (Br), 11,99€ (Ebook)
Formate: Broschiert und Ebook
Alter:      ab 14 Jahre
Seiten:    366 Seiten
Erscheinungtermin: 04.10.2016 



Achtung diese Rezension enthält Spoiler zu Band 1 und 2

Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften. Diese Talente kommen ihr auch bei ihrer Arbeit als Bodyguard der Sinclair-Familie zugute - immerhin eine der mächtigsten magischen Mafiafamilien in Cloudburst Falls. Jeder weiß, dass Victor Draconi sie und die anderen Familien einkassieren will - und vorhat, jeden einzelnen Sinclair umzubringen. Doch was niemand weiß, ist, dass Lila ihm auf den Fersen ist. Auf keinen Fall wird sie zulassen, dass der Mann, der ihre Mutter getötet hat, weiteren Menschen, die ihr etwas bedeuten, Schaden zufügt. Nicht so lange es noch Häuser gibt, in die sie einbrechen kann, nicht so lange es noch Dinge gibt, die sie stehlen muss und besonders nicht so lange Devon Sinclair an ihrer Seite kämpft ...


Die klassische Farbwahl wurde beim dritten Band der Black Blade Trilogie beibehalten. Grün, Rot und Blau. Die Farbe passt dieses mal aber besonders gut zum Inhalt. Das Gesicht ist immer noch gewöhnungsbedürftig aber alles in allem ist es doch sehr schön.

Nachdem Band 2 mich sehr überrascht hat, waren die Erwartungen an das große Finale natürlich hoch. Es gab im vorherigen Band viele wenden, welche der Geschichte ganz neue würze verliehen. So z.B. das die Frau von Draconi die Schwester von Lilas Mutter war. Dadurch das Jennifer Estep sich immer wieder gerne wiederholt gelang der einstig ratz fatz. Da ich ja die Bücher immer bei erscheinen lese und so der Vorgänger länger her ist, ist dies sehr nützlich. Aber wenn man alle Teile am Stück liest ist es sicher sehr anstrengend.

Durch den schnellen Einstig war die Geschichte auch schnell wieder im Fluss und so wurde Black Blade für mich zum Pageturner, ab Seite 50 habe ich es in einem Rutsch gelesen. Die Wortwahl war wie gewohnt meistens einfach gehalten und somit nicht sonderlich anspruchsvoll. Jedoch hin und wieder kam ich ins stocke und stolperte über alte deutsche Wörter wie sie wahrschein die Oma meine Oma benutzt hat, aber dies war auch nur wenige mal.

Lila hat sich nicht sonderlich weiter entwickelt. Wie gewohnt war sie stark entschlossen alle die sie liebt zu schützen, koste es was es wolle. Dass sie das schafft, darüber brauchen wir wohl auch nicht reden.
Jedoch gewinnt Lila den einen oder anderen neuen Freund welche eine schöne neue Komponente ins Buch bringen.

Action und Herzstillstand sind vorprogrammiert, denn Lila schwebt mehr als einmal in Lebensgefahr. Alles in allem ist Black Blade jedoch sehr authentisch und ein würdiger Abschluss der Reihe, aber Band 2 bleibt für mich das Highlight der Reihe, da dieser am wenigsten vorhersehbar war.

4 von 5 Kronen



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