Donnerstag, 7. April 2016

Rezension - Das geheimnis der Alaburg von Greg Walters


Verlag: ohne
Format: TB und EB
Preis: TB 12,99 €, EB 3,99€
Erscheinungstermin: 6.09.2015

Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird, ein Zwerg, der nicht zaubern kann, ein übergewichtiger Zwergelbe, ein hinkender Ork. Sie können die Welt retten – oder vernichten. "Ein Buch, das den Vergleich mit literarischen Größen wie "Harry Potter" und "Die Tribute von Panem" nicht scheuen muss." "Was für ein tolles Buch. Die erste Lesepause habe ich bei Seite 146 gemacht..." "Nach langer Zeit ein wirklich spannendes Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte." "Tolles Lesevergnügen mit Kopfkino-Garantie. Ein Muss für alle Fantasy-Fans!" Leik, 16 Jahre, erlebt einen Winter, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Er trifft seine erste Liebe, besucht eine Universität, in der Magie gelehrt wird, und findet zum ersten Mal im Leben Freunde. Aber seine Welt ist dem Untergang geweiht. Nur wenn Leik es schafft, die Farben der Zauberei richtig einzusetzen, kann er sie retten. Denn außer ihm kann niemand auf der Welt alle drei magischen Farben sehen. Das macht ihn außergewöhnlich – und gefährlich …


Das Cover ist eher Unauffällig und nicht sonderlich herausstechend. Ich finde es etwas Langweilig. Das Buch ist so toll. Das Cover wird ihm leider nicht so gerecht. Wobei es den Inhalt mehr als perfekt widerspiegelt, was sich jedoch erst zum Schluss herausstellt.

Greg Walters bat mich sein Buch zu lesen. Da ich aber eigentlich soooo viele andere Bücher habe wollte ich zunächst nicht. Aber es klang halt doch als wäre es voll mein Ding und somit habe ich es dann doch dankend angenommen und es war die BESTE Entscheidung seit langem.

Eine super spannende aufregende Geschichte hat mich unverzüglich in ihren Bann gezogen und mich in fremden Ländern versinken lassen. Endlich mal wieder ein High-Fantasyroman der nicht einfach nur 08/15 ist. Klar hat Greg Walters das Rad nicht neu erfunden aber er hat es dazu gebracht sich schneller und leichter zu drehen.

Bekannte Strukturen wurden neu Verbunden.

Internat/Schule? – Bekannt

Menschen, Zwerge, Orks, Elben? Bekannt

Magie und Zauberer – Bekannt

Doch wenn man all diese wundervollen Elemente in einen Topf schmeißt bissen ROT, GELB und BLAU dazu tut dann hat man den wunderbaren ersten Band der Farbenseher-Saga.

Zunächst hatte ich leichte Schwierigkeiten mit dem Schreibstiel. Ich habe vorher viele kleine Mädchen-Romane gelesen, welche sich meist durch besonders leichte und einfache Schreibweisen auszeichnen. Greg Walters Roman ist absolut toll geschrieben, jedoch merkt man das es sich hier um ein All Age Buch und nicht unbedingt nur um ein Jugendbuch handelt. Nach ein paar Seiten hatte ich mich aber auch in diese Schreibweise hineingefunden.

Ein ebenso positiver Effekt ist die tolle Botschaft, welche uns dieses Buch vermittelt. Die Protagonisten sind nicht die üblichen starken außerwählten Fantasy-Helden. Sie haben alle ihre Macken und Fehler und werden meist von anderen gemieden. Doch Greg Walters schaffte es mir diese 4 außergewöhnlichen Helden näher zu bringen und sie trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer Andersartigkeit, in mein Herz zu schleusen.

Mut, Freundschaft, Loyalität und Akzeptanz sind die zentralen Themen des Romans und regen zum Nachdenken an vielleicht auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und einen unbekannten Schritt zu Wagen.

Wir haben natürlich auch in das Geheimnis der Alaburg ein bekanntes Handlungsmotiv – die Liebe. Jedoch haben wir keine Liebesgeschichte. Wie das sein kann? Das müsst ihr selber raus finden.

Ein unglaublich starkes Debüt von einem aufstrebenden Stern am Autoren Himmel.
Ich denke das der zweiten Band der Saga noch gut einen oben drauf setzten kann, da eine strake Entwicklung schon während des ersten Bandes zu erkennen ist.
Nach oben ist noch Luft.
Eine absolute Leseempfehlung


4,5 von 5 Kronen – weil da ist noch Luft nach oben lieber Greg


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