Donnerstag, 16. April 2015

Autoren hautnah - Jennifer Wolf im Interview

!Heute im Interview habe ich Jennifer Wolf für euch!


Jennifer hat schon einige Bücher veröffentlicht hier mal die Liste
-Feuerherz
-Sanguis Reihe
-Morgentau (Mein absolutes Lieblingsbuch)
-Zeit der Engel
-Häkelenten tanzen nicht
-Just Friends




Auf dem ersten Bild seht ihr mich und Jennifer auf der LBM 2015.
Ich wünsche euch viel spaß beim lesen





Erzähl uns bisschen was über dich…. (Alter Wohnort Leidenschaft)
Im April werde ich schon tatterige 31 Jahre! Kaum zu glauben, ich bin doch eigentlich gerade erst 20 geworden. Ich wohne immer noch im beschaulichen Urfeld, was zu Wesseling gehört und genau zwischen Köln und Bonn liegt. Dort bin ich aufgewachsen und dort haben mein Mann und ich auch für unsere Familie das Nest gebaut. In ihm liegt unser Küken Alice. Wobei das Küken mit seinen 4,5 Jahren nichts im Nest hält. Meine Leidenschaft gehört neben Büchern und der Schreiberei, Filmen und Games. Man könnte mich als Zockerweibchen bezeichnen „wink“-Emoticon Früher mehr als heute. Mittlerweile fröne ich in meiner Kinderfreien Zeit ja eher der Schreiberei. Der Screenshot meines PCs beweist aber, dass die Zockerin in mir nach wie vor nicht verloren ist „wink“-Emoticon

Beschreibe dich mit 5 Worten!
Launisch – Faul – Kreativ – Ruhig – Witzig


Was wolltest du als Kind immer werden?
So hundert Prozent weiß ich das nicht mehr. Es waren so Dinge wie Tierärztin oder Superheldin. Aber in der Schule später habe ich immer davon geträumt mal ein Buch zu schreiben. Den Traum habe ich mir auch erfüllt.


Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Im Moment steht er voll mit Grippemitteln und leeren Wasserflaschen. Kurz: Chaotisch. Lesergeschenke sitzen auf meinem Monitor oder kleben an der Wand daneben. Ansonsten ist mein Arbeitsplatz total unspannend.


Hast du Gesellschaft beim Schreiben?
Oft leisten mir meine Katzen Gesellschaft. Meine Susi stellt sich auch gerne mal vor den Monitor, sodass ich nichts mehr sehe. Aber auch mein Mann ist meistens mit im Raum.

Bei welcher Nascherei kannst du nicht wiederstehen?
Tiramisu. Es wartet auch gerade welches im Kühlschrank auf mich … ich bin dann mal weg „wink“-Emoticon


Hast du beim schreiben schlechte Angewohnheiten beim Schreiben? (Stifte kauen, Energie Drinks, ect.)
Ja, Musik viel zu laut auf meinen Ohren. Da ich im Wohnzimmer schreibe und meine Familie gelegentlich hier auch rumrennt, drehe ich auf meinen Kopfhörern gerne mal die Musik viel zu laut auf. Irgendwann werde ich noch taub deswegen.


Magst du uns etwas zu deinem aktuellen Projekt verraten? Hast du schon Projektpläne für die Zukunft?
Ich habe gerade „Abendsonne“ beendet, die Fortsetzung von „Morgentau“ und werde zu den Jahreszeiten auch noch einen weiteren Band (Arbeitstitel „Nachtblüte“) schreiben. Allerdings habe ich jetzt vorher noch ein anderes Projekt über das ich noch nicht näher reden kann. Es handelt sich um Fantasy.


In welchem Alter sind Sie zum Schreiben gekommen?
2007 habe ich mein erstes Buch angefangen und auch beendet. Da war ich 22 als ich angefangen habe und 23 als ich fertig war. Davor habe ich nur Kurzgeschichten geschrieben.


Und wann gab es die erste Veröffentlichung?
Die war im März 2013. Da hatte ich die Sanguis Trilogie und Sephonie schon fertiggestellt. Feuerherz war auch schon in den letzten Zügen und die Idee zu Morgentau spukte in meinem Kopf.


Wie hat sich dein Leben verändert seit der Veröffentlichung deines ersten Buches?
Zu Anfang hing ich gefühlt den ganzen Tag bei Amazon und habe Rezensionen und Ranking gecheckt. Das hat sich zum Glück aber alles wieder gelegt. Ich habe seit der Veröffentlichung ganz viele tolle Menschen kennengelernt, die mir sonst wahrscheinlich nie über den Weg gelaufen wären. Auch reise ich jetzt mehr … zu Buchmessen, zum Verlag nach Hamburg oder zu einer Lesung.


Hast du jemals gedacht das schreiben mehr als nur ein Hobby werden könnte?
Ehrlich gesagt hielt ich den Traum für vollkommen utopisch. Zum Glück haben einige Menschen, ganz besonders die liebe Alexandra Fuchs, da mehr an mich geglaubt, als ich selbst. Sie war es, die mir damals den ersten Autorenvertrag organsierte, weil sie so von mir überzeugt war.


Sind manche der Figuren in deinen Büchern an Personen angelehnt die du kennen?
Ja „smile“-Emoticon Wird aber nicht verraten!
Nein, Spaß. Also 1:1 gibt es keine Person, aber ich habe einzelne Eigenarten oder Witze wiederverwendet. David Michels aus der Sanguis Trilogie hat z.B. seine Art von meinem Cousin Michael.


Welche ist deine größte Inspirationsquelle?
Das kann alles Mögliche sein, aber meistens Musik.
Die Idee zu „Morgentau“ kam mir zum Beispiel durch das Singen mit meiner Tochter. Das Kinderlied habe ich dann im Buch auch verwendet.
„Feuerherz“ kam mir beim Spielen von „World of Warcraft“ in den Sinn „smile“-Emoticon


Beschreibe uns doch bitte deinen Alltag. In wie fern beeinflusst das Schreiben diesen? Übst du neben dem Schriftsteller sein noch einen anderen Job aus?
Vormittags arbeite ich als Versicherungskauffrau. Mittags hole ich dann meine Biene vom Kindergarten ab. Nachmittags ist meistens jeder Tag anders … einkaufen, Reitunterricht meiner Tochter, etc. Schreiben tue ich wochentags nur abends. Am Wochenende kann es auch schon mal sein, dass ich mich nachmittags mit dem Laptop verkrümel.


Von welchem Autor bist du selber großer Fan?
Kim Winter, ich bin ein großer Fan ihrer Sternenschimmer Trilogie und freue mich schon riesig auf ihr neues Buch. Ich durfte da schon mal in den Plot reinlinsen „wink“-Emoticon
Ansonsten habe ich keine/n Autor/in wo ich sage: Von der/dem lese ich alles. Ich mag aber noch sehr gerne Daniel Glattauer und Tabitha Suzuma. Gerade letztere hat mich mit ihrem Werk „Forbidden“ berührt wie keine andere. Ich hatte noch Tage lang Kopfschmerzen vom Heulen „smile“-Emoticon



Welches Buch sollte, deiner Meinung nach, jeder gelesen haben?
Das BGB „smile“-Emoticon
Nein, Spaß bei Seite. Geschmäcker sind so unterschiedlich. Dinge, die ich total toll finde, mögen andere noch lange nicht. Mich kann man mit Krimis und Thrillern beispielsweise jagen … egal wie erfolgreich da ein Titel ist. Wer aber gerne Jugendbücher liest, sollte auf jeden Fall „Forbidden“ von Tabitha Suzuma gelesen haben.



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