Montag, 23. März 2015

Autoren hautnah - Alexandra Fuchs

Dieses Wochenende im Interview haben wir für euch die liebe Alexandra Fuchs .
 

Am 8.01.2015 erschien ihr erster Roman den sie in Zusammenarbeit mit Jennifer Wolf geschrieben hat: >>Häkelenten tanzen nicht.<<
Hierbei handelt es sich um einen Chat-Roman der mit einer neuen Idee und tollen Protagonisten Überzeugte.

Jetzt am letzten Mittwoch ist ihr erstes Bittersweet erschienen.
>>Lügen haben blaue Augen<<
Hier geht es zur Rezension:
http://meinbuchmeinewelt.blogspot.de/2015/03/rezension-lugen-haben-blaue-augen-von.html


Ich durfte sie in Leipzig persöhnlich kennenlernen und es war eine wunderbare Begegnung die ich nicht missen möchte. 

Das sagt Alexandra über sich selber:

Ich bin 22 Jahre alt, komme ursprünglich aus einem kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart, wohne aber zur Zeit in Konstanz, da ich dort Literatur Kunst und Medien studiere. Ich bin Vollblut Schwabe und liebe England. Vor allem englischen Schwarztee





Beschreibe dich mit 5 Worten!
Chaotisch, sehr sarkastisch (immer und überall), ehrgeizig, lustig und manchmal leider ziemlich launisch 


Was wolltest du als Kind immer werden?
In der Grundschule wollte ich immer Lehrerin werden, wahrscheinlich weil meine Lehrerin sooooo toll war, Rechtsanwältin wollte ich auch eine ganze Zeit lang werden. Nach dem Abi wollte ich dann eigentlich Medizin studieren, dafür haben meine Noten aber leider nicht gereicht. Mit dem was ich jetzt mache bin ich aber ganz zufrieden 


Wie sieht dein Arbeitsplatz aus? 
 Mein Platz an dem ich Schreibe? Da habe ich keinen festen. Da ich oft pendele, schreibe ich da wo gerade Platz ist. Manchmal auf meinem Bett, am Küchentisch(bringt meine gnaze Famielie auf die Palme :P) oder auf der Terrasse.

Hast du Gesellschaft beim Schreiben?
Mein Hund leistet mir oft Gesellschaft und legt sich auf meine Füße. Er ist einfach das tollste und wundervollste Wesen das ich kenne.


Bei welcher Nascherei kannst du nicht wiederstehen?
Das wechselt oft, im Moment ist es Knoppers. Man sollte die Staatsvorräte vor mir in Sicherheit bringen


Hast du beim schreiben schlechte Angewohnheiten beim Schreiben? (Stifte kauen, Energie Drinks, ect.) 
Kaffeeeeeee, den könnte ich literweise trinken. Ich schreibe meistens nachts und so brauche ich den dann auch oft tagsüber zum wach bleiben. 

Magst du uns etwas zu deinem aktuellen Projekt verraten?
Gerade schreibe ich an etwas das mir sehr am Herzen liegt. Es beschäftigt sich mit der Kunst, die ich selber sehr liebe und einem Mädchen das nach dem Abitur einfach nicht weiß was sie machen soll. Es trägt den Arbeitstitel „Mitternachtsfarben“.
Ganz am Anfang der Geschichte betrügt Lina (die Protagonistin) ihr Freund, weil er findet sie sind zu jung für eine Beziehung. Als sie ihn dann stalkt, denkt sie es geht zu Ende. Ich mag Lina sehr, weil sie einfach so sarkastisch ist (Ja, das hat sie von mir;)) und versucht alles im Leben leicht zu nehmen. Auch wenn ihr das eigentlich nie gelingt 


Hast du schon Projektpläne für die Zukunft?
Ich will auf jeden Fall noch mal eine Geschichte überarbeiten die ich vor Jahren angefangen habe. Es geht um Engel, alles was Flügel hat ist toll *__*


In welchem Alter bist du zum schreiben gekommen?
Auf dem Gymnasium hatte ich eine Freundin die FanFictions geschrieben hat. Aus langweile haben wir im Unterricht (böse, böse) Fortsetzungsgeschichten geschrieben. Sie ein Santz, dann ich ein Satz und so weiter. Das war total lustig. Später haben wir eine AG „kreatives Schreiben“ besucht. Da hat alles so richtig angefangen. Ich glaub wir waren damals so 14 Jahre alt.


Und wann gab es die erste Veröffentlichung?
Mit 15 habe ich dann eine Kurzgeschichte in einem vom Land Baden -Württemberg geförderten, Kurzgeschichtenbuch veröffentlicht. 


Wie hat sich dein Leben Verändert seit der Veröffentlichung deines ersten Buches?
Nicht sonderlich. Ich habe jetzt nur viel Kontakt zu Lesern, die mir oft schreiben. Und zu Bloggern. Das finde ich total toll. Ich liebe so was! Ein Hoch auf das World Wide Web . Und meine Freunde finden das total cool und fragen oft was ich gerade schreibe und wie ich das hinbekomme. Ansonsten ist alles beim alten. 


Sind manche der Figuren in deinen Büchern an Personen angelehnt die du kennst?
Haha, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass das oft so ist. Manchmal picke ich mir eine Eigenschaft von jemanden raus den ich kenne und verpasse sie meinen Figuren. Vor allem von Leuten die ich nicht mag. Das macht Spaß-


Welche ist deine größte Inspirationsquelle?
Der Alltag. Es gibt so viele interessante Menschen und Situationen. Die meisten Ideen kommen mir wenn ich irgendwo sitze und andere Leute beobachte dabei aber nicht verstehe was sie sagen. Das ist eine tolle Quelle für neue Ideen.


Beschreibe uns doch bitte deinen Alltag. In wie fern beeinflusst das Schreiben diesen?
Aufstehen, Zombie sein, Kaffee trinken, in die Uni gehen, Kaffee trinken, nachhause kommen, Kaffee trinken, Lesen dabei Kaffee trinken, Schreiben, dazu dann erst mal Schwarztee, danach Kaffee und dann schlafen gehen. Ab und zu mache ich auch noch was mit Freunden - Hihi. 

Das Schreiben beeinflusst meinen Alltag nur in so weit, dass ich eben Schreibe wenn meine Freunde vor dem Fernseher hängen. Oder Schlafen. Ich bin eine Nachteule.

Übst du neben dem Schriftsteller sein noch einen anderen Job aus?
Mein Studium reicht mir im Moment.


Von welchem Autor bist du selber großer Fan?
Bettina Belitz, Andreas Steinhöfel, John Green, Kevin Brooks und Jennifer Wolf. Felicitas Brandt verehre ich seit einigen Wochen auch sehr. Aber es gibt so viele gute Bücher und Autoren, das kann man gar nicht alles aufzählen. 


Welches Buch sollte, deiner Meinung nach, jeder gelesen haben?
Das ist wirklich wirklich schwierig. Wahrscheinlich „Lucas“ von Kevin Brooks. Es erzählt einiges über Toleranz, Freundschaft und Liebe.

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