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Dienstag, 27. September 2016

Hörbuch - Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch und audible *Sponsored Post*




Autor: Michael Ende
Gesprochen von: Christoph Maria Herbst 
Spieldauer: 04 Std. 41 Min. ungekürztes Hörbuch 
Veröffentlicht:26.09.2014  

Bitte einmal nachsprechen: "Der (satanarchäolügenialkohöllische) Wunschpunsch". Schon der irrwitzige Titel dieses Klassikers von Michael Ende ist herausragend. Die Geschichte um den Kater Maurizio di Mauro, den Raben Jakob und den bösen Zauberer Beelzebub Irrwitzer ist es noch viel mehr. Denn Michael Ende blieb sich auch bei seiner witzigsten Erzählung treu und schuf einen rasanten, dichten Text, der auch Erwachsene immer wieder fasziniert.
Für das ungekürzte Hörbuch hätte die Wahl auf kaum einen besseren Sprecher als Christoph Maria Herbst fallen können. Denn erstens steckt bei ihm der Schalk in jedem Wort. Zweitens bringt er es fertig, an der in Echtzeit erzählten Geschichte von 1989 Facetten aufzuzeigen, die selbst die größten Ende-Fans bisher übersehen haben.

Zwar spielt dieses Abenteuer an Silvester, aber das Hören macht zu jeder Zeit unheimlichen Spaß. "DerWunschpunsch" ist ein Hörbuch für alle, die sich mit Freude Kindsköpfe und Traumtänzer nennen.


Mittwoch, 21. September 2016

Rezension - The School for Good and Evil - Eine Welt ohne Prinzen von Sonam Chainani





Verlag:    RavensburgerPreis:      16,99 € (HC), 14,99€ (Ebook)
Formate: Hardcover und Ebook
Alter:      ab 14 Jahre
Seiten:    512 Seiten
Erscheinungstermin: 24.08.2015 


Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler zu Band 1


Kaum sind Agatha und Sophie in ihren Heimatort zurückgekehrt, wird Sophie entführt. Agatha ist die Einzige, die sie retten kann. Doch dafür muss sie in die Schule für Gut und Böse zurückkehren, die sich in der Zwischenzeit ziemlich verändert hat …
Agatha und Sophie kehren an die Schule der Guten und Bösen zurück, doch dort ist nichts mehr, wie es war. Statt Gut gegen Böse heißt es nun: Mädchen gegen Jungen! Prinzessinnen aller Märchenkönigreiche haben ihre Prinzen vor die Tür gesetzt und regieren allein. Das wollen sich die Prinzen natürlich nicht bieten lassen - und greifen an! Was die Mädchen nicht ahnen: Die größte Gefahr lauert mitten unter ihnen ...

Wer nicht mehr weiß worum es in Band 1 ging, der kann sich >>hier<< nochmal genau Informieren. Es handelt sich um eine Zusammenfassung mit fetten Spoilern zu Band 1.

Beginnen wir wie immer mit dem Cover. Dich mag die Bunten Cover ja sehr. Man sieht Agatha und Sophie und den Prinzen der die beiden Mädchen fast auseinander gebracht hätte. Dieses mal sind die Farben ein wenig kräftiger und den stiel der Illustrationen mag ich besonders gern.
 
Band 1 lag bei mir schon in ferner Vergangenheit und da ich Band 1 an einem tag verschlungen habe und so nicht so lange mit dem Buch zutun hatte waren mir viele Sachen nicht mehr geläufig. Dennoch war ich schnell wieder in der Geschichte drin, auch wenn einige Einzelheiten nicht neu Aufgerollt wurden. So befand ich mich schnell wieder in der Welt von den beiden Mädchen und mit ihnen zusammen in der Welt er Märchen. Wie der Klappentext schon erahnen lässt hat sich die Schule in 2 neue Lager gespaltet. Von Gut und Böse hinzu Mädchen und Jungen. Das Märchen von Agatha und Sophie hat den Mädchen soviel kraft geschenkt, dass sie davon ausgehen sie brauchen keinen Prinzen und so haben sie diese einfach verbannt.
 
Viele der liebenswerten Charaktere tauchen in Band 2 wieder auf und einige haben sich stark verändert. Die Immer-Mädchen lassen sich gehen und die Nimmer-Mädchen schminken sich was das zeug hält, weil sie es endlich dürfen. Doch auch ein paar neue Charaktere tauchen auf. So z.B. die neue Schulleiterin. Mit Bildlichen Beschreibungen zaubert mir Soman Chainani die Bilder in den Kopf und ich sehe jede Person im Detail vor mir. Man sollte meinen das Agatha und Sophie sich weiter entwickelt haben, doch leider treten sie immer noch auf der stelle. Sophie die behauptet doch gut zu sein Agatha die an sich, Sophie und an Tedros zweifelt.  
 
Zur Mitte hin hat sich das Buch ziemlich gezogen. Doch ich sage euch durchhalten Lohnt sich. Ab ca. Seite 320 finde ich nimmt die Geschichte wieder richtig fahrt auf und das Ende ist sehr überraschend und ich habe nicht damit gerechnet. Die Geschichte ist nicht so abgeschlossen wie sie es nach Band 1 war und wir können uns sicher auf einen starken dritten Teil freuen, der es in sich haben muss.
 
Alles in allem konnte mich The School for Good and Evil- eine Welt ohne Prinzen überzeugen, trotz einigen kleinen Durststrecken und ich freue mich sehr auf Band 3. Doch die Erwartungen sind sehr hoch ich hoffe ich werde nicht enttäuscht.
 
4 von 5 Kronen



Samstag, 17. September 2016

Gewinner Blogtour The School for Good and Evil - Eine Welt ohne Prinzen

 
 
Liebe Leser, 
 
wir danken Euch für eure zahlreiche Teilnahme und eure tollen Antworten auf unsere Fragen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht mitzufiebern & wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen! 
 
Je ein Buch “Eine Welt ohne Prinzen” von Soman Chainani geht an:
 
Lainybelle
Silke T.
Sarah Runge
Hörnchens Büchernest
Lila Bücherwelten
 
Herzlichen Glückwunsch! 
 
Bitte schickt eure Postadresse per Mail an den Gewinnspielveranstalter:
 
netzwerkagenturbookmark@gmail.com
Betreff: Eine Welt ohne Prinzen
Ansprechpartner ist Katja Koesterke

Samstag, 10. September 2016

Blogtour Tag 1 - The School for Good and Evil - Eine Welt ohne Prinzen


Willkommen zum Auftakt der Blogtour zum zweiten Teil der Reihe
„The School for Good and Evil – Eine Welt ohne Prinzen“




Bei mir Blicken wir auf, dass was bisher Geschehen ist.

!Also enthält dieser Beitrag Spoiler zu Band 1!


Dienstag, 6. September 2016

Filmrezension - Nerve

Regie:         Ariel Schulman, Henry Joost
Kinostart:   08.09.2016
Darsteller:    Emma Roberts und Dave Franco
Nach dem Roman von: Jeanne Ryan

Eigentlich will Vee gar nicht mitspielen bei diesem neuen Internetspiel, bei dem man ständig neue peinliche »Challenges« bekommt, die sofort ins Netz gestellt werden. Aber um einen Jungen auf sich aufmerksam zu machen, der ihr gefällt, wagt sie es dann doch. Zumal Preise locken, denen sie nicht widerstehen kann. Noch dazu sieht Ian, der ihr als Spielpartner an die Seite gestellt wird, wirklich gut aus. Erst macht es Spaß. Aber dann werden die Challenges heikler und heikler, und die Fans treiben Vee dazu, immer mehr zu riskieren. Schließlich werden Vee und Ian zusammen mit fünf anderen Spielern an einen geheimen Ort gebracht, wo die letzte Runde stattfindet. Es geht um alles oder nichts und auf einmal steht ihr Leben auf dem Spiel.





Ich durfte wieder für euch ins Kino und habe die mit action geladenen Verfilmung von Jeanne Ryans Roman Nerve genauer unter die Lupe genommen.
 
Vee (Emma Roberts) ist die verantwortungsvolle Schülerin wie sie sich jeder Mutter nur wünscht. Sie schreibt gute Noten, angergiert sich ehrenamtlich und ein relativ gutes Umfeld. Sie wählt immer den sicheren Weg. Doch typisch Teenie kommt auch bei die Vee die Rebellion gegen sich selbst an. Sie meldet sich als Player bei dem Online-Game Nerve an. Bei Nerve geht es darum, dass die Watcher (welche fürs zugucken bezahlen) den Playern waghalsige Challenges auftragen, welche diese gegen eine gewisse Summe Geld erfüllen müssen. Wer versagt verliert alles. Vee spielt gegen ihre beste Freundin Sydney um ihr nur einmal den Rang in der Beliebtheitsskala abzulaufen.
In ihrer ersten Challenge lernt Vee den Draufgänger Ian (Dave Franco) kennen. Die Watcher leiben die Konstellation der schüchternen Vee und dem sexy Bad Boy und so beginnen sie gemeinsam zu spielen.
Die Challenges werden immer riskanter und es geht um Leben oder Tod. Als Vee alles zu viel wird will sich sich an die Polizei wenden , doch diese tat hat ein mehr als böses Ende. Begleitet Vee als Watcher und feuert sie an.
 
Ich muss vorweg sagen, ich habe das Buch noch nicht gelesen. Jedoch kann ich  mir gut vorstellen, dass das Konzept von Nerve als Film besser funktioniert wie ein Buch. Mithilfe der Technik und tollen visuellen Reizen begleiten wir die Player bei ihren waghalsigen Challenges.
Der Film beginnt damit, dass wir Vees Computer sehen an dem sie sich anmeldet und zunächst alle Netzwerke checkt bis ihre Freundin Sydney sie zu Nerve einlädt. Die sicht wechselt aus dem PC raus zu Vee und wir erkennen ihr Gesicht jedoch liegt im Vordergrund der PC Bildschirm (siehe Trailer). Aufgrund von solchen Einstellungen konnte mich der Film gleich fesseln. Es gibt viel zu entdecken und liebevolle kleine Details spiegeln sich in allen Szenen wieder.
Nerve zieht von Stadt zu Stadt und Vee spielt in New York. Die beiden Regisseure haben die Stadt so liebevoll eingefangen und die großen Plätze sowie die kleinen typischen New Yorker Nebenstraßen großartig Präsentiert. Eine besondere Sicht auf die Stadt bietet die Übersichtskarte von Manhatten in welcher alle Spieler verzeichnet sind, wo sie sich befinden. Während diese Karte eingeblendet wird, verschwinden immer mehr Spieler vom Feld.
 
Neben den tollen Effekten konnte mich auch die Filmmusik besonders begeisterten. Sie war passend zum Film und zur Zielgruppe gewähnt. Jung und modern gehen diese Beats sofort ins Ohr.
 
Ein besonderes Highlight sind auch die Kamera Einstellungen. In vielen Szenen beobachten wir die Spieler durch ein Handy, wie die Watcher sie halt sehen. Eine weitere besondere Einstellung, ist dass die Schauspieler selber kleiner Kameras am Körper oder in den Händen trugen. In einigen Szenen machen genau diese Kameraeinstellungen den besonderen Kick aus, denn es fühlt sich dadurch so echt an, das ich teilweise vergessen habe zu atmen. Die Spannung war zum greifen nah und mit steigendem Spielstatus steigt auch die Spannung.
 
Natürlich darf eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen, wer kann es Vee verübeln das sie den gutaussehenden Ian küsst nach einer mehr als heiklen Challenge? Doch Ian ist nicht der, der er zu sein scheint denn dies ist nicht seine erste Runde Nerve.
 
Nerve ist jedoch nicht nur Unterhaltung. Hinter spannenden Szenen und tollen Effekten versteckt sich eine wichtige Botschaft. Nerve zeigt uns wie weit die Anonymität im Internet Menschen gehen lässt. Sie stimmen sozusagen über Leben und Tod ab, ohne sich über die echten Konsequenzen sorgen zu machen. Denn diese Anonymität, versteckt hinter falschen Namen, lässt uns Sachen zu Leuten sagen, die wir häufig keinem ins Gesicht sagen würden, dass auch Kinder leichtfertig solche Äußerungen lesen können und Betroffene sich solche Kommentare oft zu Herzen nehmen und so Leben zerstört werden können, wird in dem Moment des Postens nicht gedacht. Natürlich überspitzt Nerve dieses Geschehen aber, dass das Internet und soziale Netzwerke oft mehr schein als sein sind, sollte man bedenken.  
 
Nerve ist für mich eine absolute Film Empfehlung für alle, die sich zu sozialen Netzwerken und moderner Technik hingezogen fühlen. Authentische Schauspieler runden die Action geladene Story perfekt ab. Großartige Unterhaltung gepaart mit einer wichtigen Botschaft.
 
5 von 5 Kronen einfach königlich