Donnerstag, 20. Juli 2017

Rezension: Die 11 Gezeichneten - Das erste Buch der Sterne von Rose Snow

Seit jeher liebt Stella die Sterne - ohne zu ahnen, wie tief ihre Verbindung zu ihnen tatsächlich ist. Das erkennt sie erst, als sie mit ihrem Zwillingsbruder Cas an eine geheimnisvolle Universität gelangt, auf die schon ihre Eltern gegangen sind. Kurz nach der Ankunft begegnet Stella dort dem selbstbewussten Cedric, der nicht nur der heißeste Typ der Uni ist, sondern Stella auch viel zu schnell viel zu nahe kommt. Mit seiner unausstehlichen Art bringt er sie nicht nur aus dem Konzept, sondern sorgt auch für Ereignisse, die Stellas Zukunft tiefgreifend verändern …

Dieses Buch war mein erstes des Autorenduos Rose Snow.
Ich hatte die Bücher von den beiden schon öfter mal im Blick und sie entsprechen genau meinem Beuteschema. Ich habe mich umso mehr gefreut, als die beiden mir ein Rezensionsexemplar angeboten haben.

Internat, Magie und ein Bad Boy? Das Buch war wie für mich geschrieben.

Es geht um die Zwillinge Stella (von ihrem Bruder liebevoll Stella-Propella genannt) und Cas die nach der Schule beide auf die Columbia gehen wollen. Doch ihre Elteren erzählen ihnen von dem College auf dem sie waren, beide haben vorher nie über dieses College gesprochen und es ist auch nicht im Internet zu finden (sehr geheimnisvoll).
Die Familie macht sich auf den Weg in den Urlaub und macht zu besagtem geheimen Collage einen Abstecher. Dort ist alles pompös und luxuriös. Ein unglaubliches Studienangebot und eine große Auswahl an Freizeitmöglichkeiten verführen die beiden schnell. Doch die Studenten auf diesem Collage sind anders, sie beherrschen Magie und natürlich machen die beiden gleich Bekanntschaft mit dem größten Kotzbrocken - oder ist er gar nicht so unausstehlich?
Natürlich bleiben Stella und Cas da und natürlich sind die beiden schnell tiefer in der Welt der Magie drin, als sie wirklich wollen.

Joa das klingt doch wie für mich geschaffen!
Und das war es auch!

Stella und Cas sind sehr sympathische Protagonisten. Mit beiden würde ich ohne mit der Wimper zu zucken Kaffee trinken gehen. Sie sind sehr unterschiedlich und die Prioritäten im Leben der beiden sind klar gesetzt. Stella ist sehr zielstrebig und Cas lebt eher im Moment.
Im Laufe des Buches machen beide Protagonisten eine überzeugende Entwicklung durch. Stelle hinterfragt das neue College und die Magie, während Cas sich hinein stürzt und sehr viel Ehrgeiz entwickelt.

Ich bin im Buch schnell voran gekommen. Die abwechslungsreiche und junge Wortwahl der Autorin ließ sich sehr gut lesen. Auf unendlich lange Ortsbeschreibungen wurde verzichtet. Es war genau passe, dass man ein Bild von allem hatte, jedoch noch genug Spielraum für die Fantasie gelassen wurde. Der Spannungsbogen im ersten Band war für mich sehr flach. Erst zum Ende hin nimmt die Geschichte richtig fahrt auf, aber dann war sie auch schon vorbei. Da Teil 2 und 3 jedoch sehr schnell folgten, ist dies kein Problem und ich freue mich auf die Folgebände. Es waren immer genug offene Fragen vorhanden, die einem am Buch dran bleiben lassen und natürlich werden auch nicht alle im ersten Band beantwortet.

Für mich ist "Die 11 Gezeichneten - Das erste Buch der Sterne" eine absolute Leseempfehlung für   alle die auf Internatsgeschichten und Magie stehen. Die Magie wird hier in Teilen neu interpretiert und dargestellt. Mir hat das Buch großen Spaß gemacht. 

Lesetipp für Fans der Mythos Academy und des Shadow Falls Camp.

Samstag, 15. Juli 2017

Rezension: Auf immer gejadt von Erin Summerhill


Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere Sprache.

Vom ersten Moment an hatte ich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch. Es klingt neu, spannend und fantastisch. Dann tauchten die ersten Rezensionen auf mit den Worten langweilig und langatmig. Ich wollte es nicht glauben und habe mir das Buch gleich geschnappt.

Das Buch begann gut. Tessa hat alles verloren und wird beim Wildern geschnappt. Nur durch ein versprechen kann sie dem sicheren Tod entgehen sie muss Cohen, den Mörder ihres Vaters, finden und töten. Tessa konnte nie verstehen, warum Cohen sie alleine gelassen hat, denn immerhin haben sie sich geliebt, dachte zumindest Tessa.. 
Sie wird von einer Handvoll Wachen begleitet und macht sich auf die Suche und die ersten Spuren lassen nicht lange auf sich warten. 
Natürlich kommt alles anders und Tessa muss sich entscheiden ob sie ihrem Auftrag nachgeht oder Cohen vertraut, wobei alles gegen ihn spricht. 

Bis die Sprachen auf die im Klappentext versprochene Magie kommt vergehen einige Seiten. Tessa kann zwar spüren ob jemand die Wahrheit sagt, aber sie denkt es ist eher eine Art guter Instinkt. Natürlich steckt auch hier viel mehr dahinter. 
Das Buch ist eine Art Reise, eine Suche und eine Flucht zugleich. Einige Passagen waren sehr langatmig und es passiert sehr sehr wenig. An solchen stellen bin ich zum Hörbuch umgestiegen um so nicht gänzlich die Lust zu verlieren. Dies war eine sehr gute Entscheidung und das Buch hat für mich durch das Hörbuch eine zweite Chance bekommen die ich nicht bereue. 

Langsam kam die Magie ins Spiel, jedoch nicht in der gewünschten und erhofften Form.  Bekannte Muster traten auf und es wurden viele typische Formen aufgegriffen. Auch das hin und her zwischen Cohen und Tessa ist leider nicht neu. Es werden einige Geheimnisse gelüftet und diese machten das Buch dann zum Schluss noch einwenig spannend. 
Zusammenfassend haben wir: Spannung- langweilige Reise - Überraschung und Magie - Reise - Finale. An einigen stellen währe ein paar Seiten weniger besser gewesen. 

Das Ende war für mich relativ geschlossen und ob ich weiter lesen werde mache ich wohl von den Stimmen zum zweiten Band abhängig. 
Mit hohen Erwartungen ging ich an die Geschichte ran und leider wurden diese nicht im Ansatz erfüllt. Alleinig der Umstieg auf das Hörbuch, an bestimmten stellen, hat mich vor dem Abbruch bewahrt. 
Fans von Geschichten in denen es auch mal ruhiger sein darf und es viel um die Beziehungen zwischen den Figuren geht kommen hier dennoch auf ihre Kosten.
 

Donnerstag, 13. Juli 2017

Rezension: Fighting to Be Free- Nie so geliebt von Kirsty Moseley


Es ist Jamies letzte Chance auf ein normales Leben. Bisher war seine Existenz bestimmt von Armut und Gewalt. Frisch aus dem Gefängnis entlassen ist er voller guter Vorsätze. Doch so leicht entkommt man seiner Vergangenheit nicht. Dann begegnet er Ellie -- und sie verkörpert all das, wonach er sich sehnt. Die Anziehungskraft reißt sie beide mit. Jamie will alles tun, sich ihrer würdig zu erweisen, der Mensch zu werden, den Ellie lieben kann. Aber noch hat er ihr nicht die Wahrheit über seine dunklen Taten gestanden. Sind Ellies Gefühle stark genug, um bei ihm zu bleiben? Bei einem Mann, der das Leben eines anderen auslöschte …

Jamie war im Gefängnis und hat somit schon einiges Erlebt. Die Geschichte beginnt mit dem Tag seiner Freilassung. An diesem Tag ist Jamie 18 Jahre alt. Er möchte ncht in seine alte Gang zurück sonder möchte sich ein vernünftiges ehrliches Leben aufbauen. Am Tag seiner Entlassung lernt er einem Club Ellie kennen. Dieses ist frisch von ihrer ersten großen Liebe getrennt, aber sie ist schon vor der Trennung über ihn hinweg gewesen. Sie geht mit Jamie Heim, auch wenn es nicht die Art des lieben Vorzeigemädchens ist. Sofort wird eine Spannung zwischen den Beiden spürbar und es sollte nicht bei diesem einem One Night Stand bleiben. Aber wie das Leben so spielt, so wird Jamie von seinem alten Leben eingeholt und nicht nur seine sondern auch Ellies Zukunft wird gefährdet. Ob die beiden Jamies Vergangenheit gemeinsam verarbeiten können müsst ihr selber lesen.

Beim Lesen des Klappentexten hatte ich damit gerechnet, dass die beiden Protagonisten schon einwenig älter sind und ich glaube das geht vielen so. Jedoch ist es eine klassische New Adult Geschichte in der die Protagonisten 17 & 18 sind. Ich habe das Buch als direkte Empfehlung von Harper Collins bekommen und ich bereue es auf keinen Fall und werde die Reihe auch unbedingt zu ende lesen.
Jamie war für mich ein sehr spannender Charakter der viele Geheimnisse hat. Man bekommt immer nur ganz ganz kleine Häppchen und es lüstelte mir immer wieder nach mehr Informationen. Ich wollte wissen was passiert ist. Warum war er im Gefängnis? Was ist sonst passiert? Warum hat er so einen Groll auf seine Mutter? Was ist mit seiner Schwester? Fragen über Fragen über Fragen!
Ellie hingegen ist eher der Stereotyp an Protagonist in. Sie ist klug, schön und sehr naiv und eigentlich ist sie ja nicht "so eine" ;)
Bei beiden Protagonisten konnte ich leider keine wirkliche Entwicklung ausmachen. Jamie legt Eliie die Welt zu Füßen und Ellie nimmt alles so wie es kommt ohne es groß zu hinterfragen.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Jamie und Ellie geschrieben.  Es liest sich schnell weg und ist somit eine leichte Unterhaltung für den Sommer. Die Beziehung der beiden steht im Mittelpunkt und es dreht sich alles um das hier und jetzt. Wirklich Spannung kommt nicht auf. Es ist schnell ersichtlich wie die Geschichte verlaufen könnte. Die letzten 150 Seiten konnten mich dann aber doch sehr fesseln, denn hier erwartet man den großen Knall und ich sage es euch es kommt alles anders als ihr denkt und ich brauche Teil 2. Ganz ganz dringend!




Mir hat "Fighting to be free" besser gefallen als ich zum Anfang erwartet hatte. Fans von News Adult Geschichten, die auch mal etwas ohne Collage lesen wollen, kommen hier ganz auf ihre Kosten. Durch ein für mich neues Setting hat das Buch mir eine neue Seite des Genres gezeigt und mit dem Ende hat es mich komplett Überzeugt und geflasht.

Dienstag, 11. Juli 2017

Let`s talk together - Mängelexemplare

Hallo Hallo
ich liebe diese Rubrik!
Es macht mir echt viel Spaß wie viele Meinungen doch immer zusammen kommen und wie eure Sicht auf diese Dinge ist.


Heute möchte ich mit euch über Mängelexemplare reden.
Jeder kennt diese wundervollen Kisten voller Bücher die leicht beschädigt sind oder aussortiert werden, weil eine neu Auflage erscheint oder sie sich nicht mehr verkaufen.


Überall findet man sie. Im Supermarkt, in der Buchhandlung und auch im Internet. Seiten wie "Arvelle" und "Bücher Thöne" liefern uns die Schnäppchen ins Haus und versorgen uns mit neuem Stoff. Hierfür müssen wir dann nicht einmal die Kisten nach Schätzen durchsuchen, den klicken geht viel schneller.

Früher hat es bei mir richtig ausgesetzt, wenn ich so eine Kiste gesehen habe. Oft dachte ich ach für den Preis kannst du es mal mitnehmen. Der SUB war ja nicht schon hoch genug *hust*.

Zuhause angekommen habe ich die Bücher dann alle ordentlich einsortiert und mich gefreut solche Schnäppchen gemacht zu haben.
Nach einem Jahr und einem Blick ins Regal beim Aussortieren habe ich die Bücher dann schon lange vergessen gehabt. Dann nehme ich sie und sie kommen weg. Ich verschenke sie, verkaufe sie günstig weiter oder gebe sie eine gemeinnützige Einrichtung.


Ich kann mich nicht erinnern jemals eins dieser Bücher die ich so erworben habe gelesen zu haben. Es waren alles Bücher die für den Preis ganz gut klangen, aber eben nur für den Preis. Ich hätte wahrscheinlich keins der Bücher zum vollen Preis gekauft, weil sie mich dann doch nicht so sehr angesprochen haben.
In diesen Augenblicken kam dann der Sammeltrieb durch, alleine das Besitzen und das Gefühl soviel "gespart" zu haben war toll.

Letztendlich hätte ich mir all das Geld sparen können und lieber Bücher kaufen können die ich wirklich gewollt hätte.

Wie ist das bei euch? Kauft ihr viele Mängelexemplare?








Dienstag, 4. Juli 2017

Let's talk together - Bücher von befreundeten Autoren

Hallo ihr Lieben,
schön, dass ihr wieder zum gemeinsamen Quatschen und diskutieren hier seid.
Heute möchte ich mich dem Thema "Bücher von befreundeten Autoren" widmen.


In meiner Zeit als Blogger habe ich einige wundervolle Menschen kennengelernt. Neben einer Vielzahl von Bloggern auch sehr viele Autoren. Früher waren Autoren für mich wie Rockstars. Sie waren irgendwie unnahbar und so fern. Die sozialen Medien haben diese Distanz genommen und viele Autoren sind fast zum Anfassen nah. Ich relativ zum Beginn meines Blogs den Kontakt zu den Autoren gesucht, weil ich das Schreiben eines Buches unglaublich spannend fand und es mir bis heute ein Mysterium ist, wie Autoren es schaffen en ganzes Buch zu schreiben und den schweren Weg zur Veröffentlichung gehen. Ich versuche mich schon so lange und habe leider nicht das Durchhaltevermögen. Aber darum soll es gar nicht gehen.

Einige der Autoren die ich auf meinem Weg kennengelernt habe sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich habe bei vielen die Steigerung ihre Arbeit miterleben dürfen und einige haben noch großes vor sich, da bin ich mir ganz sicher. Ich liebe die Nähe zu den Autoren und ich finde es super, dass einige richtig Wert auf meine Meinung in Hinblick auf Trends und Zielgruppe legen. Es ist ein tolles Gefühl geschätzt zu werden, das kennt glaube ich jeder von uns.
Ich versuche den Autoren auch soviel ich kann zurückzugeben. Ich unterstütze sie gern und gebe mir wirklich mühe allen gerecht zu werden.

Jedoch habe ich immer ein flaues Gefühl im Magen, wenn ich ein Buch eines befreundeten Autors in die Hand nehme. Was ist, wenn es mir einfach nicht gefällt? Wenn es vielleicht einfach nicht der richtige Zeitpunkt für dieses Buch ist weil ich ein Buch dieser Art ist weil ich gerade 5 solcher Bücher gelesen habe? Was mache ich dann? Wie sage ich es dem Autor ohne ihn zu verletzten?

Diese Gedanken bereiten mir manchmal echt Bauchweh. Einige denken jetzt vielleicht "Ach ist doch egal solange du es begründen kann ist doch gut" - aber es ist nicht gut. Ich habe schon bei einigen gesehen wie Freundschaften zwischen Blogger und Autor kaputt gegangen sind durch Nichtgefallen des Buches. Auch ich habe das schon erleben müssen. Gerade weil mich das schon verletzt hat, ist die Angst immer präsent. Ich traue mich kaum an die Bücher ran und schiebe es oft vor mich her.
Einige Autoren sind da auch sicher entspannter, immerhin kann einem nicht jedes Buch gefallen. Besonders schwer fällt es mir übrigens bei Debüts. Das erste eigene Buch muss ein so tolles berauschendes Gefühl sein und dann sagt dir jemand es ist schlecht, es tut schon weh wenn Fremde sowas sagen aber wenn ein Freund sowas sagt muss es noch 100 mal mehr verletzen.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich gar nicht alle Bücher von befreundeten Autoren lesen kann, selbst wenn ich nur noch diese lesen würde, wäre ich 100 Jahre beschäftigt (naja nur wenn sie weiter fleißig schreiben). Auch das tut mir immer irgendwie Leid, weil vielleicht verpasse ich so die tollsten Geschichten und könnte einem Autor durch meine Begeisterung eine große Freude machen.
Es gibt aber auch eine andere Seite.

Es gibt so viele Autoren und nicht mit jedem versteht man sich gut. Von Autoren die mir irgendwie unsympathisch sind lese ich aus Trotz kein Buch. Das Buch kann mich noch so ansprechen, ich würde es nicht lesen.


Wie steht ihr zu dem Thema?
Lest ihr viele Bücher von befreundeten Autoren? Sagt ihr dann auch eure ehrliche Meinung? Habt ihr vielleicht sogar ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht?