Dienstag, 20. Februar 2018

Rezension- The Chosen One von Isabell May



Lange bin ich um dieses Buch herumgeschlichen und wollte es immer haben. Taschenbuch für 12,99€ oder E-Book für 3,99€? Ich entschied mich ausnahmsweise für das E-Book und es war eine gute Entscheidung, denn ich hätte mich über die Ausgaben für das Taschenbuch (welches sehr dünn ist) sehr geärgert. Das Cover in Kombination versprachen eine fantastische Dystopie aller „Das Juwel“ von Amy Ewing. Ich hatte richtig Lust auf die Geschichte.  Leider bekam ich etwas ganz anderes als erwartet und das nicht im positiven Sinne.



Die Geschichte war zum Beginn relativ schnelllebig und es wurden schnell Entscheidungen getroffen. Dann wurde die Geschichte nur noch unglaubwürdig und wirr. Die Thematiken passen für mich nicht so gut zusammen. Wir haben immer wieder neue Schauplätze.. Etwas weiter unten erzähle ich mehr drüber aber vorerst soll sie Spoiler frei bleiben. Es kommt auch eine Spoilerwarnung bevor ich los lege, dann könnt ihr es euch Aussuchen ob ihr weiter lesen wollt oder nicht. 

Mir fehlten in der ganzen Geschichte die Emotionen. Gerade die Thematik mit dem Kinderbekommen und die Abscheu die Skadi empfindet hätte ich gern mehr gespürt, dann hätte ich mich bestimmt auch besser mit ihr „verstanden“. Auch die Lovestory, die in einem Dreieck verläuft, war nur unglaubwürdig.

Neben der nicht so tollen Story fand ich die die Dialoge sehr flach und gestellt. An einer Stelle sind die Freunde in einem kleinen Haus bei einer fremden Frau, ihr Sohn kommt rein und redet und redet und redet, aber zu den Fremden Leuten in seinem Haus kommt er erst sehr spät. Klar ich kläre auch erst was ich zum Abendbrot esse bevor ich Frage was das für Fremde auf meinem Sofa sind.


Ich hatte bisschen das Gefühl, dass auch die Figuren sehr farblos waren. Ich hatte nie das Gefühl eine der Personen zu kennen, alles irgendwie angeschnitten aber nie ausgeführt. Vieles könnte sich im zweiten Band noch aufklären, zu dem ich jedoch nicht mehr greifen werden.




Wie ihr merkt kann ich der Geschichte nicht viel Gutes abgewinnen. Es fehlte an allem. Gefühl, Tiefe und rotem Faden.



Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen und gehe sogar einen Schritt weiter und würde davon abraten. So leid es mir tut, so vielversprechend die Geschichte klingt und so gern wie ich dieses Buch gern gemocht hätte, es gab nichts gutes dran außer, dass es sehr kurz ist und ich es nur deswegen zu Ende gelesen habe.



Ab hier wird gespoilert für alle die nun doch Neugierig geworden sind was ich oben meinte.

Also Achtung!



Ab hier wird gespoilert!




Nach der Flucht von Skadi aus der Burg weiß sie zunächst nicht wohin. Sie trifft dann auf Finn, welcher ihr anbietet mit in ein Wirtshaus zukommen in dem er aktuell aushilft bis seine Freunde kommen. Skadi folgt und arbeitet mit im Wirtshaus. Als die Freunde von Finn kommen darf sie sich der Gruppe anschließen und sie ziehen los. Auf ihrer Reise erfährt Skadi, dass sie eine magische Begabung hat, sowie alle in der Gruppe. Sie wollen zum Meer, weil sie da irgendwie Magie spüren und wollen mehr über die Magie an sich erfahren. Dort angelangt folgen sie dem Ruf der Magie aufs Meer. Das Boot der Gemeinschaft kentert. Als sie wieder zu sich kommen wissen sie nicht wo sie sind und sie befinden sich in einer Glaskuppel unter dem Meer wo alle Magier sich verstecken. Achja auf der Reise verliebt sich Skadi in den Geheimnisvollen Jago der eigentlich nichts sagt, aber der will Skadi zunächst nicht weil Finn ja in sie verliebt ist.

Die Magier verstecken sich übrigens vor der Regentin des Reiches (welche ebenso eine Magierin ist), die ist natürlich mega durchgeknallt und die Magier trauen sich nicht gegen sie zu kämpfen. Unser Freunde trauen sich natürlich und wollen das Reich nun retten

Bisschen wirr oder? 

Vielleicht hat ja jemand von euch das Buch anders wahrgenommen, ich würde mich gern über weitere Meinungen freuen. 

Montag, 12. Februar 2018

"Bücher werden immer teurer!" - von Sonderausstattungen und steigenden Kosten

Moin Moin ihr Lieben,

schon vor knapp zwei Wochen habe ich euch einen Artikel geschrieben, indem es darum ging, dass Verlage Wirtschaftsunternehmen sind und die Mitarbeiter auch ihr Geld verdienen möchten.
Dieses Thema möchte ich nun erneut in einer anderen Form aufgreifen.
Natürlich ist dieser Artikel wieder völlig überspitzt um meine Sicht der Dinge etwas zu verdeutlichen. 
Oft lese ich die Aussage:

Bücher werden immer teurer!

Sonntag, 4. Februar 2018

Gewinnspiel für Zocker! Wer gewinnt den Seraph "Bester Independent-Titel"

Hallo ihr Lieben,

auch dieses Jahr wird wie immer der Seraph auf der Leipziger Buchmesse verliehen. Neu ist allerdings, dass dieses das erste mal der Seraph für:  

Bester Independent-Titel


Ich möchte euch jetzt die nominierten Titel vorstellen und im Anschluss gibt es sogar ein Gewinnspiel!

Samstag, 3. Februar 2018

Rezension: Phönix von Michael Peinkofer


Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheinmisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig ... 

NUR MAL EBEN REINLESEN....

So traf ich schon auf einige sehr gute Bücher in meinem Leben. Ich wollte nur mal reinlesen und zack, waren die ersten 100 Seiten des Buches schon gelesen. Für Phönix habe ich tatsächlich nur 2 Tage gebraucht und ich hätte es am liebsten nicht weggelegt. Manchmal lässt es sich ja aber nicht vermeiden.
Ich habe schon einige Bücher von Peinkofer gelesen und war auf sein erstes Jugendbuch sehr gespannt und natürlich wurde ich nicht enttäuscht. Ich war sofort in der Geschichte drin und ich musste unbedingt wissen, was im Wald denn nun ist. 

Donnerstag, 1. Februar 2018

Into the Books No. 8


Moin Moin ihr Lieben, 

heute geht es mal wieder um den Blick in ein bestimmtes Buch. 
Letzte Woche habe ich einen Manga mitgebracht und ich dachte mir, wieso nicht gleich mit der Art der Illustrierten Bücher weitermachen. Heute habe ich euch "Die Leichtigkeit" von Catherine Meurisse mitgebracht. 

Es handelt sich hierbei um ein unglaich ergreifendes Buch, denn Catharine ist überlebende vom Attentat auf das Magazin Charlie Hebdo. Viele ihrer Freunde und auch Kollegen überleben dieses Attentat nicht. Das Buch zeigt wie viel Glück wir manchmal im Leben haben kann und wie Chaterine sich aus dem schlimmsten Tief ihres Lebens zurück in die Realität gekämpft hat. Sie kämpft sich zurück in die Leichtigkeit .