Donnerstag, 22. Juni 2017

Filmreview - Du neben mir


Die 18-jährige Maddy Whittier (Amandla Stenberg) ist clever, neugierig, fantasievoll – und wegen ihrer Krankheit schon  immer zu einem vollends von der Außenwelt abgeschirmten Leben in ihrer Wohnung gezwungen. Umso mehr sehnt sie sich danach, mit ihren Mitmenschen und der Welt draußen in Kontakt zu kommen. Als sie den Nachbarsjungen Olly Bright (Nick Robinson) kennenlernt, wird diese Sehnsucht noch größer. Denn Olly – der zuerst glaubt, Maddy stünde unter Hausarest – lässt sich von ihrer unfreiwilligen Isolierung nicht abschrecken. Obwohl sich die Teenager nur durch Fenster getrennt anschauen und per Nachrichten auf dem Smartphone kommunizieren können, entwickeln die beiden allmählich eine immer stärkere Zuneigung. Also beschließen Maddy und Olly schließlich, alles aufs Spiel zu setzen, um einander endlich gegenüberzustehen... 



Einige von euch kennen sicher schon das Buch, welches hier adaptiert wurde: "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" von Nicola Yoon. Auf deutsch ist das Buch bei Dressler erscheinen.

Ich muss vorweg sagen, obwohl ich das Buch hier haben und es mir Empfohlen wurde, habe ich es nicht gelesen.


Ich bin in diesen Film sehr unvoreingenommen gegangen, da ich wie schon erwähnt, weder Buch gelesen habe noch habe ich einen Trailer gesehen. Aus einigen Facebookposts wusste ich aber, dass Taschentuchalarm wohl angesagt sein wird. Aber wer mich schon bisschen kennt weiß ja, dass mich sowas meistens eher bisschen kalt lässt.

Zum Beginn erfahren wir erst mal wer Maddy ist und unter welcher Krankheit sie leidet. Einige von euch werden sicher auch denken:"Irgendwie kommt mir die Schauspielerin bekannt vor." Amandla Stenberg kennt ihr als "Rue" aus die Tribute von Panem, wo sie schon mal bei dem einen oder anderen für Tränen gesorgt hat. Ihre Rolle als Maddy bringt sie sehr authentisch rüber.

Neben Maddy spielt Olly die große Hauptrolle. Er ist neu in der Stadt und wohnt im Haus nebenan. Olly ist neugierig auf das Mädchen, welches nie das Haus verlässt. Über SMS kommen die beiden in Kontakt. Wie er aber an ihre Nummer kommt müsst ihr selber sehen. Olly ist wirklich ein klasse Kerl und solche gibt es wohl wirklich nur im Film bzw. im Buch. Ich kann Maddy gut verstehen, dass sie sich mit ihren 18 Jahren in den Skaterboy mit dem
verschmitzten lächeln verliebt.

Immer wieder ist der Film durch Chatverläufe geprägt. Dies verleiht im einen sehr jugendlichen Stil. Zwischen den beiden Teenagern entwickelt mehr als nur Freundschaft und Maddy setzt für Olly ihr leben aufs Spiel. Denn nicht nur Maddy hat Probleme, auch Olly hat ein Päckchen zu tragen. 



Dadurch, dass Maddy nicht aus dem Haus darf gibt es nicht all zu viele Orte an denen der Film spielt, jedoch sind es mehr als man denkt und es gibt eine Szene mit Fotos die einfach wunderschön war 💑 Ihr werdet wissen welche ich meine.

Die Story des Filmes ist relativ Fach und sehr gradlinig. Es dreht sich immer darum wie die beiden nun zueinander finden und ob sie zueinander finden. Für mich persönlich passierte zu wenig im Film. Lange dachte ich es dreht sich nur im Kreis. Jedoch gab es eine Wende, mit der ich zunächst nicht gerechnet hätte und die den Film für mich schon sehr besonders macht. Ob es für Maddy und Olly ein Happy End gibt müsst ihr selber herausfinden und für Leute die sehr Emotional sind empfehle ich eine große Tempobox.
An einigen stellen finde ich den Umgang mit Maddy und iherer Krankheit sehr inkonsequent und ich muss gestehen, das hat mich zunächst sehr gestört. Im Laufe des Filmes wurden diese details aber unwichtiger, da die Liebesgeschichte im Fokus stand.


Fans von "Das Schicksal ist ein Mieser Verräter" werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen und sicher viel Spaß am Film haben.

Wer wie ich eher nicht so auf Lovestorys und Emotionen setzt kann gerne warten bis der Film mal im TV läuft, sollte ihn aber dann auf alle fälle gucken.

Into the Book No. 2


Willkommen zum zweiten Into the Books.
Ich habe heute wieder ein Herzensbuch mitgebracht.
Ich kann euch heute leider nicht soviel zu der Entstehung und dem Buchsatz erzählen wie ich es beim ersten Into the Books gemacht.



Ich habe euch heute Sakura von Kim Kestner mitgebracht. Das Buch ist seit Juni als Hardcover im Buchhandel erhältlich und die Aufmachung des Hardcovers gefällt mir besonders gut. Juri (die Protagonistin) lebt in einer dunklen Höhle viele Ebenen unter der Erdoberfläche. Während die Geschichte vorranschreitet schafft Juri es einige Ebenen nach oben Richtung Oberfläche. Immer, wenn Juri eine neue Ebene erreicht wird dies durch eine dunkelgraue Seite gekennzeichnet auf der Seite ist dann zu sehen welche Ebene jetzt kommt und was sich auf dieser Ebene befindet. Die erste Seite einer neuen Ebene ist so zur 1/3 grau und das Kapitel beginnt dann auf der rechten Seite. Mich spricht diese Aufmachung optisch sehr an . Es unterstreicht die einzelnen Abschnitte des Buches.


Mögt ihr es auch wenn Bücher so eine klare Struktur haben und so die Geschichte unterstreichen und wiederspiegeln? Ich bin ein echter Chaot aber schön finde ich es trotzdem, wenn es ordentlich ist 😂

Montag, 19. Juni 2017

Let's talk together: Glaubwürdigkeit


Hallo liebe Lese- und Landratten.
Ich möchte heute unter der neuen Rubrik „Let‘s talk together“ meine Gedanken mit euch teilen. Es wird sicher nicht immer über Bücher und das Bloggen gehen. Vielleicht möchtet ihr ja mit mir gemeinsam über einige Themen sprechen. Diese Themen sind immer subjektiv und spiegeln alleinig meine Meinung wider, wenn jemand es anders sieht ist das vollkommen ok.

 
Heute geht es ein bisschen um Glaubwürdigkeit.
Glaubwürdigkeit von Bloggern und die Glaubwürdigkeit von Autoren. Ich habe schon in einem anderen Artikel (Merkwürdige Kooperationsanfragen oder "Nein ich bin keine Werbeplattform") angesprochen, dass ich es manchmal erschreckend finde wie Autoren sich an Blogger wenden um gemeinsam zu arbeiten.
Ich bekomme immer wieder Anfragen (von mir unbekannten Autoren) ob ich nicht ihr Buch „mal eben schnell“ auf meiner Seite vorstellen kann. Es spricht in erster Linie nichts dagegen, aber was sagt es über mich als Blogger aus, wenn ich Produkte und Bücher vorstelle die mich nicht interessieren oder die ich vielleicht sogar doof finde?


Ich habe glaube die einzige Leidenschaft mit der man als Blogger kaum Geld verdienen kann. Ich liebe meinen Blog und ich liebe meine Leidenschaft und dann sollte ich auch meinen Followern gegenüber Glaubwürdig sein und ihnen Sachen Empfehlen die mir gefallen, die ich toll finde. Warum sollte ich einen Liebesroman vorstellen, bei dem die Protagonistin voll im Leben steht und 3 Kinder hat und die neben ihrem Alltag versucht doch noch den Mann fürs Leben zu finden? Ich habe nichts gegen solche Bücher und sie erfreuen sich großer Beliebtheit, aber sie passen nicht zu mir. Sie entsprechen nicht meinem Beuteschema. Klar habe ich mal verrückte Genre Ausreißer, diese sind doch eher selten und meistens fühle ich mich dann schnell nicht wohl (ich bin leider ein Gewohnheitstier). Ich finde man sollte sich und seinem Blog treu bleiben. Ich folge Bloggern, weil ich es mag was die Person hinter dem Blog und ihre Leidenschaft „kennenlernt“. Ich selber folge Bloggern aus allen Bereichen Beauty, Reisen, Lifestyle und natürlich auch Buchbloggern. Ich freue mich wenn auch ein Beautyblogger mal über eine Reise spricht oder ein Buchblogger auch mal sein liebstes Beautyprodukt vorstellt, weil er so davon begeistert ist. Aber ich finde einen Schwerpunkt sehr wichtig für die Glaubwürdigkeit. Alles sollte irgendwie wieder zum Ursprung verlaufen.


So ich bin abgeschweift Ich möchte, dass ihr meinem Urteil vertrauen könnt und mir glaubt was ich sage. Mir ist es unglaublich wichtig, dass ihr wisst, dass alles echt ist. Alle meine Empfehlungen spiegeln mich und mein Leben wider. Ich würde niemals etwas gut reden, was ich doof fand nur um die Gunst von jemanden zu Gewinnen. Ich schreibe auch Rezensionen zu Büchern die ich Abgebrochen habe. Klar kann ich dann das ganze Buch nicht bewerten und vielleicht habe auch die guten Stellen verpasst aber ich Empfehle es euch dann einfach nicht weiter, weil es ist ja meine Meinung. Oft lese bei Bloggern, dass sie ein Buch dann nicht bewerten. Ich verstehe nicht, wieso nicht. Wir sind ja nicht gekauft. Klar will man keinem Autor oder Verlag schaden aber dafür stehen die Blogger doch, für ehrliche Meinungen, genau deswegen sind wir ein wichtiges Marketinginstrument, wenn man ein blödes Produkt hat muss man leider damit leben, dass dies auch so kommuniziert wird. Sonst geht, meiner Meinung nach, die Glaubwürdigkeit verloren.


Wie wichtig ist euch das Thema? Findet ihr ich sollte auch Bücher vorstellen die ich selber nicht lesen würde? Die mich nicht ansprechen?

Freitag, 16. Juni 2017

Rezension: I hate you, Honey von Emma Smith

Macho-Quarterback versus Mathe-Genie. Feuer trifft auf Wasser.
Blake hasst Amber. Amber hasst Blake. Diese Tatsache ist jedem auf dem Berkeley-College bekannt. Die Diskussionen und Machtkämpfe der beiden sind schon beinahe legendär auf dem Campus. Ihre Sicht- und Lebensweisen sind einfach zu verschieden. Denken Amber und Blake. Denken ihre Freunde. Aber dann passiert es. Bei einer Party hilft ausgerechnet Blake Amber aus der Patsche. Der Student, den Amber seit Beginn ihres Studiums am liebsten als Leiche irgendwo verbuddelt sehen wollte. Und Blake wäre nun mal nicht Blake, wenn er für seine gute Tat nicht entlohnt werden möchte. Amber denkt nicht mal daran und hält ihm vor allen Studenten eine Predigt, die Blake so beeindruckt, dass sich plötzlich etwas in ihm ändert. Blake Michaels, der Typ, der kein Mädchen ein zweites Mal anruft, kämpft plötzlich um eines. Leider hat er sich dafür ausgerechnet die Einzige ausgesucht, die keinerlei Interesse daran hat, überhaupt von ihm angerufen zu werden. Ein Zerrspiel der Gefühle beginnt … mit überraschendem Ausgang.

Kann ein Badboy zu einem Goodboy werden?
In "I hate you, Honey" von Emma Smith haben wir eine typische braves Mädchen trifft auf einen heißen Sportler der einfach nur Oberflächlich und mit jedem Mädchen schläft das es will. Amber ist die typische strebsamme Studentin. Sie ist Klug und freundlich. Eine ganz besondere Eigenschaft hat sie jedoch, sie setzt sich für andere ein die gemobbt werden. Amber hat keine Angst sich den beliebten Sportlern entgegen zu stellen und die weniger starken zu schützen. 
Blake ist der genannte Sportler, Football ist sein Leben und Frauen. Sein Frauenverschleiß ist hoch aber er lässt sich nie auf eine ein, dass Amber sich traut sich ihm gegenüber zu stellen beeindruckt ihn schon. Immer wieder geraten die beiden aneinander doch eine gewisse Faszination und auch eine gewisse Spannung zwischen den beiden besteht. Als Blake Amber auf einer Party in Schutz nimmt und sie ihn anschließend vor allen bloßstellt ist Blakes Neugierde stärker den je geweckt und er versucht Amber für sich zu gewinnen. 
Die Hauptfiguren sind in erster linie Stereotypen. Doch beim genaueren hinsehen entdeckt man tolle Eigenschaften, besonders bei Amber. Amber ist stark und setzt sich für andere ein. Diese Eigenschaft sollten wirklich mehr Protagonisten an den Tag legen. Das Thema Mobbing ist wichtig und es ist auch wichtig sich dem entgegen zu stellen. Diese Botschaft macht das Buch zu etwas besonderem. Blake ist stark, sexy und geplagt voller Selbstzweifel. Er entwickelt sich im Buch stark weiter während Amber die meiste Zeit sich selbst treu bleibt. 
Ein Buch ohne Nebenfiguren währe ja langweilig und dieses Buch bringt gleich einen ganzen Haufen fantastischer Nebenfiguren mit. Jill die beste Freundin von Amber und Nick und Winter die Mitbewohner und Teamkameraden von Blacke. Alle Figuren wirkten sehr echt und Winter ist ein "Kotzbrocken" aber auch die gehören zu einem Buch dazu. 

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Amber und Blake geschrieben, so ist man sehr nah am Geschehen und bekommt die Entwicklung und den Wandel der Gefühle Hautnahm mit. Mir persönlich gefällt dies ja nicht so gut. Die Kapitel sind sehr kurz und durch den Wechsel der Sichten wurde ich manchmal leicht verwirrt. Der Schreibstil war jedoch sehr locker und es entstand schnell ein sog und ich konnte mich dem Buch nicht mehr entziehen. 
 
Mich konnte "I hate you, Honey" von Emma Smith überzeugen. Es war sehr unterhaltend auch, wenn die Geschichte sehr vorhersehbar war. Amber und Blake haben mir schöne Stunden bereitet und Ambers Schlagfertigkeit war sehr erfrischend. 

Fans der Paper-Reihe und der Off-Campus Reihe kommen hier ganz auf ihre Kosten.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Into the Books No.1


Heute möchte ich euch eine neue Rubrik auf meinem Blog vorstellen.
Oft sprechen wir in der Community über wunderschöne Cover aber selten wird erwähnt wie toll manche Bücher auch von innen gestaltet sind.
Ich werfe einen Blick in die Bücher und zeige euch was mir gefällt und was nicht. Ich spreche natürlich nicht nur von illustrierten Ausgaben, sondern auch kleine Verzierungen am Kapitelanfang können schon eine große Wirkung haben.

Der erste Into the Books Titel den ich euch zeigen möchte ist Erellgorh von Matthias Teut. In den letzten Tagen habe ich euch ja schon öfter von diesem Titel und dem Autor erzählt, weil Mathhias ein so netter Mensch ist. Sein Mann ist übrigens auch sehr nett, er schreibt Krimis.
Aber darum geht es ja hier jetzt nicht.

Schon das Cover zu Erellgor ist ein absoluter Hingucker

Am Anfang von jedem Kapitel findet man eine kleine Illustration. Das Buch ist aus der Sicht der drei Protagonisten erzählt Atharu, Pitu und aus der Sicht von Selana.
Jeder der drei Protagonisten hat sein eigenes Bild zur Erkennung. Diese Szenen spielen im Buch eine wichtige Rolle.
Vor dem Prolog finden wir eine Illustration mit der Gondel von Cover.





Mein Absolutes Highlight ist übrigens die Karte, die am Anfang des Buches zu finden ist. Alle Illustrationen und auch die Karte sind vom Hamburger Illustrator Sören Meding. Zur Karte ist aber noch zu sagen, dass Matthias eine wirklich tolle Vorlage gezeichnet hat. Hier seht ihr die Vorlage von Matthias (links) und die Karte aus dem Buch von Sören (rechts).




Schön oder? Die Illustrationen findet ihr in Farbe auch auf der Homepage zum Buch http://www.erellgorh.com oder ihr schaut auf der Homepage von Sören Meding vorbei: https://soeren-meding.com/#erellgorh

Ich hoffe der erste Beitrag zu Into the Books hat euch gefallen und ihr freut euch schon genauso wie ich mich auf viele schöne weitere Bücher.